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"Klinikum Klagenfurt am Wörthersee" eröffnet

"Klinikum Klagenfurt am Wörthersee" eröffnet.  Foto: fritzpress

Presseaussendung von: Büro LH Dörfler

LH Dörfler, LHStv. Kaiser, LR Dobernig und BM Stöger bei Eröffnungsfeier

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Klagenfurt (LPD). "Klinikum Klagenfurt am Wörthersee" nennt sich das LKH Klagenfurt Neu, das heute, Samstag, feierlich eröffnet wurde. 327,5 Mio. Euro wurden in das Jahrhundertprojekt investiert, das Vorbildwirkung in der gesamten europäischen Gesundheitspolitik haben soll. Das Konzept will den Patienten in den Mittelpunkt stellen, neue Organisationsstrukturen sollen hohe Wirtschaftlichkeit bringen.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler sagte in seiner Festrede, dass Kärnten mit dem Klinikum neue Weichen und neue Standards in der österreichischen Gesundheitsversorgung gesetzt habe. Er strich besonders den Erfolg von drei Visionären hervor, diese seien der frühere Kabeg-Vorstand Franz Sonnberger, der frühere Gesundheitsreferent Peter Ambrozy und der verstorbene Landeshauptmann Jörg Haider. Es habe für das Projekt stürmische Zeiten und "genug Zweifler" gegeben. "Aber wir haben gezeigt, dass Zukunftsgestaltung im Land möglich ist." Gesundheitsversorgung und soziale Verantwortung seien nämlich die Kernaufgaben der Politik.

Dörfler betonte die positiven Impulse für Bauwirtschaft und Arbeitsmarkt. 1.500 Bauarbeiter seien hier beschäftigt gewesen. Er ging aber auch auf die besonderen Herausforderungen für die Krankenhausmitarbeiter ein. Sie seien mehr als nur medizinische Betreuer, sie würden die Patienten auch menschlich tragen. Der Landeshauptmann zitierte eine buddhistische Weisheit: "Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden." Im Krankenhaus seien die Mitarbeiter die Sonnenstrahlen, weil sie für die Menschen da seien, die sie brauchen.

Gesundheitsminister Alois Stöger sagte in seiner Eröffnungsrede, dass sich das Klagenfurter Gesundheitszentrum in ganz Europa sehen lassen könne. Er lobte das Konzept, das einzelne Bereiche besser aufeinander abstimme und die Kooperation mit den anderen Krankenhäusern Kärntens verstärke. Im neuen Klinikum seien auch österreichweit erstmals Zweibettzimmer in der allgemeinen Klasse umgesetzt worden. Das sollte Standard in allen Krankenhäusern sein, meinte der Minister. Stöger strich die Bedeutung des Gesundheitswesens als Arbeitgeber hervor. Es erzeuge 10,4 Prozent der Wertschöpfung in Österreich. Deshalb solle hier nicht immer nur von den Kosten gesprochen werden, man solle auch sehen, dass der Bereich Zukunft gestalte.

Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser sprach von einem phänomenalen Bauwerk, das mit der Umsiedlung der Patienten zu einem Menschenwerk werde. Höchste Patientenqualität sei hier gewährleistet. Kaiser verwies auf die Standortgarantie für die Kärntner Krankenhäuser. Die Inbetriebnahme des Klinikums Klagenfurt am Wörthersee gewährleiste nämlich auch die Kooperation EINES Kärntner Gesundheitssystems.

Kabeg-Vorstand Ines Manegold sagte, dass dieses herzeigbare Projekt international besonders präsentiert werden sollte. Fachexperten, die die Baustelle besucht haben, hätten nämlich grundsätzlich ein "A-ha-Erlebnis" gehabt. Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider betonte ebenfalls, dass Kärnten mit diesem Medizin-Projekt international vorne dabei sei. Landtagsabgeordneter Stephan Tauschitz hob die Punktlandung bei Fertigstellungstermin und Finanzierungsplanung hervor. Zentralbetriebsratsobmann Arnold Auer ging auf die Herausforderungen für die Mitarbeiter an ihrem neuen Arbeitsplatz ein.

Der medizinische Direktor Peter Lind sagte, dass im neuen Krankenhaus die Medizin zu den Patienten kommen werde. Pflegedirektor Siegfried Ruppnig erklärte das besondere Leitsystem und den "Check-in-Point", der ähnlich wie am Flughafen oder im Hotel funktionieren werde. Patienten und Besucher sollen sich leicht zurechtfinden. Der kaufmännische Direktor Herwig Wetzlinger sieht es als gemeinsame Verantwortung von Direktorium und Politik, die investierten Mittel durch die optimierten Strukturen wieder hereinzubringen.

Das Bau- und Projektteam um Projektleiter Manfred Freitag betonte vor allem die gute Zusammenarbeit der am Bau beschäftigten Firmen. Es habe 260 Ausschreibungen gegeben, so seien rund 80 Prozent der Wertschöpfung in Kärnten geblieben. In dreieinhalb Jahren Bauzeit habe es nur fünf Unfälle und keinen Schwerverletzten gegeben. Rund 20.000 Besucher habe die spektakuläre Baustelle angelockt.

Gesegnet wurde das neue Haus von Bischof Alois Schwarz und Superintendent Manfred Sauer. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Militärmusik Kärnten und Sängerin Sabine Neibersch. Eine besondere Überraschung hatten die Mitarbeiter der Krankenhausküche kreiert: Eine Riesentorte in Form des neuen Klinikums.

Bei der Eröffnungsfeier war auch Finanzlandesrat Harald Dobernig anwesend. "All das kostet natürlich sehr viel Geld, doch das muss es im Interesse der Bevölkerung wert sein: Wir müssen auch die Werte sehen, die entstanden sind - nicht nur die neuen Häuser, sondern auch das Humankapital", sagte er zum Projekt. Und der Bau habe zudem für enorme Impulse in der Kärntner Wirtschaft gesorgt.

Das LKH Klagenfurt bestand bisher aus 35 Gebäuden auf rund 30 Hektar Fläche mit einem mehr als zehn Kilometer langen Wegenetz. Mehr als 80.000 Patiententransporte erfolgten jährlich am Gelände. Das verursachte enorme Betriebskosten, die das neue Konzept maßgeblich verringern soll. Das Klinikum Klagenfurt am Wörthersee hat insgesamt 1.340 Betten, davon 627 im Neubau. Man setzt auf modernste Technik sowie auf eine optimierte, fächerübergreifende Nutzung der medizinischen Geräte und Räume. Auch die Arbeits- und Kommunikationsabläufe will man entscheidend verbessern.

Die Ziel- und Gesamtplanung für das LKH Klagenfurt Neu begann im Juni 1999. Erster Schritt der Bauarbeiten war die Verlegung der Glan. Die Grundsteinlegung für das Klinikum erfolgte im September 2006. Im September 2007 wurde bereits die Zentralwäscherei als erster Abschnitt des Ver- und Entsorgungszentrums (VEZ) in Betrieb genommen, im Oktober 2008 und April 2010 folgten die Abschnitte zwei und drei des VEZ. In das neue Chirurgisch-Medizinische Zentrum (CMZ) werden die Patienten Anfang Juni übersiedeln.

Infos unter www.kabeg.at 

Foto: fritzpress

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