Zum Event- und Veranstaltungskalender

Klagenfurt macht Geschichte - Klagenfurt 500

Pumpspeicher St. Georgen: Ein Speicher für grünen Strom

Pumpspeicher St. Georgen: Ein Speicher für grünen Strom. Foto: econhydro GmbH/KK

Presseaussendung von: econhydro GmbH

Die econhydro GmbH plant ein Pumpspeicherkraftwerk auf der Kärntner Seite der Koralpe in der Gemeinde St. Georgen im Lavanttal. Der Standort bietet die wahrscheinlich besten Voraussetzungen in Mitteleuropa zur umweltverträglichen Realisierung eines Pumpspeicherkraftwerks modernster Bauart und neuester Technologie.

Mit der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien erlebt Europa derzeit den fundamentalsten Wandel seit Beginn der Stromversorgung. Dabei spielen mit Windkraft, Photovoltaik und Laufwasserkraft drei Energieträger, die nicht bedarfsgerecht produzieren, eine wesentliche Rolle. Für diesen grünen Strom finden sich immer öfter keine Abnehmer, was die europäischen Stromnetze schon jetzt regelmäßig in größte Schwierigkeiten bringt. Denn es bleibt eine unveränderliche Grundregel, dass immer so viel Strom erzeugt werden muss, wie gerade verbraucht wird. Heinz Brunold, Initiator des Pumpspeichers St. Georgen, erläutert: „Wind, Sonne und Laufwasserkraft liefern ihre Energie nicht immer dann, wenn der Mensch sie braucht. Daher muss es Pumpspeicherkraftwerke geben, die den grünen Strom speichern und genau dann wieder abgeben, wenn er gebraucht wird. Nur so kann die Energiewende in Europa gelingen!“

Optimaler Standort und höchste Umweltverträglichkeit
Der Standort auf der Kärntner Seite der Koralpe im Bereich „Kalten Winkel“ bietet in Mitteleuropa wohl einzigartige Voraussetzungen: Der Pumpspeicher St. Georgen kann sich eine hervorragende Topografie zu Nutze machen – er hat also eine große Höhendifferenz bei geringer horizontaler Distanz – und erreicht damit einen hohen Wirkungsgrad. Der österreichische 380kV-Hochspannungsring verläuft durch das Projektgebiet und kann direkt über ein Kabel erreicht werden, somit ist kein einziger neuer Strommast notwendig. Die bestehenden Forststraßen im Projektgebiet können als Bauzufahrten genutzt werden. Tiefgehende Voranalysen des Naturraums zeigen sehr günstige naturschutzrechtliche Voraussetzungen, nicht zuletzt, da kein Einstau eines natürlichen Gewässers nötig ist. Krafthaus, Wasserwege und Umspannwerk werden unterirdisch errichtet und bleiben damit unsichtbar. Der Baubeton wird vor Ort gemischt und der Aushub der Speicher wird direkt in den Dammkörper einbaut. Beides sorgt für eine deutliche Reduktion des Baustellenverkehrs. Auch geologische Voruntersuchungen bestätigen sehr günstige Rahmenbedingungen. Dank der Erfahrungen aus dem Bau des Koralmtunnels sind zudem keine größeren Probebohrungen notwendig.

Das Projektgebiet steht im Eigentum von Dominik Habsburg-Lothringen, der dort seine Land- und Forstwirtschaft betreibt. Habsburg über seine Zusammenarbeit mit econhydro: „Als Grundeigentümer, Forstwirt und Bewohner des Lavanttals ist mir das harmonische Miteinander von Mensch, Natur und Wirtschaft besonders wichtig. Mich hat überzeugt, wie der Pumpspeicher St. Georgen moderne Technik, höchste Umweltverträglichkeit und nachhaltiges Wirtschaften vereint.“

Keine Energiewende ohne Pumpspeicherkraftwerke
Die Energiewende in Europa ist über weite Strecken bereits Realität. Allein in Deutschland erreichen die installierten Kapazitäten von Wind- und Solarenergie fast 90.000 MW, was über 400 Donaukraftwerken entspricht! Die enormen Mengen an nicht bedarfsgerecht erzeugtem grünen Strom stellen Energieversorger und Stromnetzbetreiber vor größte Herausforderungen: Denn je mehr Strom bedarfsunabhängig oder unregelmäßig produziert wird, desto größer ist der Bedarf an Stromspeicherung und Ausgleichsenergie. Der Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie ab 2022 und die laufende Stilllegung unwirtschaftlicher fossiler Kraftwerke werden diese Entwicklung weiter verschärfen. Heinz Brunold analysiert: „Die einzigen bewährten und wirtschaftlichen Großspeicher für die Bereitstellung von Ausgleichsenergie sind Pumpspeicherkraftwerke.“

Beitrag zur Versorgungssicherheit
Bei zu viel Strom im Netz (also etwa bei Wind, Sonnenschein oder Bedarfsrückgang) läuft das Kraftwerk als Pumpe, befüllt das obere Speicherbecken und speichert so den zuvor erzeugten grünen Strom. Bei Strombedarf gibt der Pumpspeicher das Wasser wieder an das untere Speicherbecken ab und produziert dabei Strom. Heinz Brunold unterstreicht: „Der Pumpspeicher St. Georgen ist technisch auf jene Funktionen ausgelegt, die bereits jetzt und in Zukunft noch viel stärker gebraucht werden. Denn immer mehr Energieversorger suchen nach kurzfristiger Ausgleichsenergie für ihre weiter wachsenden Kapazitäten in erneuerbarer Energie.“ Zu diesen Funktionen zählen die Lieferung von kurzfristiger Regelenergie, welche die Zeitspanne von einem Tag bis zu wenigen Minuten umfasst.

Daher wurde der Pumpspeicher St. Georgen auf extrem schnelle Umschaltbarkeit bei hoher Leistung von 420 Megawatt ausgelegt. Die Anlage ist voll regelbar, also von -100 bis +100 Prozent. Bei voller Leistung sind Lastwechsel von Stromerzeugung zu Stromaufnahme in weniger als drei Minuten möglich. Damit kann der Pumpspeicher St. Georgen große Strommengen schnell aufnehmen oder bereitstellen und so einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Vermeidung von Blackouts leisten.

Intensiver Dialog mit der Bevölkerung
Dem Kärntner Unternehmen econhydro sind der Dialog mit der lokalen Bevölkerung und die regionale Wertschöpfung besondere Anliegen. Die Bevölkerung der Region wird früh und umfassend informiert und in die Detailplanungen einbezogen. Zur ersten Informationsveranstaltung am heutigen Tage wurden die Einwohner der Gemeinde St. Georgen und von Teilen St. Andräs bereits eingeladen. Der Dialog mit der Bevölkerung wird über den gesamten Zeitraum der Projektentwicklung und Errichtung des Pumpspeichers St. Georgen gesucht. Karl Markut, Bürgermeister der Gemeinde St. Georgen, zeigt sich erfreut: „Als Gemeinde werden wir nicht nur von der lokalen Wertschöpfung bei der Errichtung profitieren, sondern wir stärken auch unsere lokale Infrastruktur durch den Bau- und Betriebsstromanschluss des Pumpspeicherkraftwerks und durch die Verbesserung unseres Wegenetzes.“

Regionale Wertschöpfung
Mit dem Pumpspeicher St. Georgen werden rund 400 Mio. EUR in die heimische Wirtschaft investiert. Die Aufträge über Projektentwicklung und Errichtung werden überwiegend an österreichische Betriebe ergehen, viele davon in der Region tätig. Auch bei zahlreichen Anlagenkomponenten werden österreichische Produkte und österreichisches Know-how zum Einsatz kommen.

Beim Bau des Pumpspeichers St. Georgen werden rund 200 Menschen für drei bis vier Jahre beschäftigt sein. Mehrere Hundert Arbeitsplätze werden darüber hinaus bei österreichischen Planungsbüros, Zulieferbetrieben und Transportunternehmen abgesichert. Nach Inbetriebnahme werden durch den Pumpspeicher St. Georgen auch Arbeitsplätze für den laufenden Betrieb und die Wartung entstehen. „Der Pumpspeicher St. Georgen kann als Vorzeigeprojekt wegweisend für Europa sein. Das Ziel ist ein modernes und umweltfreundliches Pumpspeicherkraftwerk, auf das St. Georgen und die Region werden stolz sein können“, meint Karl Markut. Heinz Brunold fasst zusammen: „Pumpspeicherkraftwerke sind ein unverzichtbarer Teil einer Zukunft mit erneuerbaren Energien. Die Zeit ist daher reif für eines der besten Pumpspeicherkraftwerke in Mitteleuropa – den Pumpspeicher St. Georgen.“

Foto: econhydro GmbH/KK

Nach oben

Events- und Veranstaltungen  Monatsübersicht  Event- und Veranstaltungskalender

Übersicht Veranstaltungen: Oktober 2018 | September 2018 | August 2018 | Juli 2018 | Juni 2018 | Mai 2018 | April 2018 | März 2018 | Februar 2018 | Jänner 2018 | Dezember 2017 | November 2017 | Oktober 2017 | September 2017 | August 2017 | Juli 2017 | Juni 2017 | Mai 2017 | April 2017 | März 2017 | Februar 2017 | Jänner 2017 | Dezember 2016 | November 2016 | Oktober 2016 | September 2016 | August 2016 | Juli 2016 | Juni 2016 | Mai 2016 | April 2016 | März 2016 | Februar 2016 | Jänner 2016 | Dezember 2015 | November 2015 | Oktober 2015 | September 2015 | August 2015 | Juli 2015 | Juni 2015 | Mai 2015 | April 2015 | März 2015 | Februar 2015 | Jänner 2015 | Dezember 2014 | November 2014 | Oktober 2014 | September 2014 | August 2014 | Juli 2014 | Juni 2014 | Mai 2014 | April 2014 | März 2014 | Februar 2014 | Jänner 2014 | Dezember 2013 | November 2013 | Oktober 2013 | September 2013 | August 2013 | Juli 2013 | Juni 2013 | Mai 2013 | April 2013 | März 2013 | Februar 2013 | Jänner 2013 | Dezember 2012 | November 2012 | Oktober 2012 | September 2012 | August 2012 | Juli 2012  | Juni 2012 | Mai 2012 | April 2012 | März 2012 | Februar 2012 | Jänner 2012 | Dezember 2011 | November 2011 | Oktober 2011 | September 2011 | August 2011 | Juli 2011 | Juni 2011 | Mai 2011 | April 2011 | März 2011 | Februar 2011 | Jänner 2011 | Dezember 2010 | November 2010 | Oktober 2010 | September 2010 | August 2010 | Juli 2010 | Juni 2010 | Mai 2010 | April 2010 | März 2010 | Februar 2010Jänner 2010 | Dezember 2009 | November 2009 | Oktober 2009 | September 2009 | August 2009 | Juli 2009 | Juni 2009 | Mai 2009 | April 2009 | März 2009 | Februar 2009 | Jänner 2009 | Dezember 2008 | November 2008 | Oktober 2008September 2008 | August 2008 | Juli 2008 | Juni 2008 | Mai 2008 | April 2008 | 1. Quartal 20082007 |           

Übersicht aktuelle Pressemeldungen aus Kärnten: Oktober 2018 | September 2018 | August 2018 | Juli 2018 | Juni 2018 | Mai 2018 | April 2018 | März 2018 | Februar 2018 | Jänner 2018 | Dezember 2017 | November 2017 | Oktober 2017 | September 2017 | August 2017 | Juli 2017 | Juni 2017 | Mai 2017 | April 2017 | März 2017 | Februar 2017 | Jänner 2017 | Dezember 2016 | November 2016 | Oktober 2016 | September 2016 | August 2016 | Juli 2016 | Juni 2016 | Mai 2016 | April 2016 | März 2016 | Februar 2016 | Jänner 2016 | Dezember 2015 | November 2015 | Oktober 2015 | September 2015 | August 2015 | Juli 2015 | Juni 2015 | Mai 2015 | April 2015 | März 2015 | Februar 2015 | Jänner 2015 | Dezember 2014 | November 2014 | Oktober 2014 | September 2014 | August 2014 | Juli 2014 | Juni 2014 | Mai 2014 | April 2014 | März 2014 | Februar 2014 | Jänner 2014 | Dezember 2013 | November 2013 | Oktober 2013 | September 2013 | August 2013 | Juli 2013 | Juni 2013 | Mai 2013 | April 2013 | März 2013 | Februar 2013 | Jänner 2013 | Dezember 2012 | November 2012 | Oktober 2012 | September 2012 | August 2012 | Juli 2012  | Juni 2012 | Mai 2012 | April 2012 | März 2012 | Februar 2012 | Jänner 2012 | Dezember 2011 | November 2011 | Oktober 2011 | September 2011 | August 2011 | Juli 2011 | Juni 2011 | Mai 2011 | April 2011 | März 2011 | Februar 2011 | Jänner 2011 | Dezember 2010 | November 2010 | Oktober 2010 | September 2010 | August 2010 | Juli 2010 | Juni 2010 | Mai 2010 | April 2010 | März 2010 | Februar 2010Jänner 2010 | Dezember 2009 | November 2009 | Oktober 2009 | September 2009 | August 2009 |

Klagenfurt Bilder

Frauenportal

Tierheim Klagenfurt: Hunde | Katzen | Kleintiere | Vermisste- und Fundtiere

Das freie Wort

Interviews und Reportagen

Soziale Einrichtungen in Kärnten

Vereine in Klagenfurt

Sportveranstaltungen in Klagenfurt

Kunst und Kultur

Theater und mehr

Mein Klagenfurt mitgestalten

Charity und Hilfsprojekte 

Branchen Klagenfurt

Mein Klagenfurt Gästebuch

Online-Werbung

Mein Klagenfurt wird bereitgestellt von TYPO3 Webdesign www.dika.at

Nach oben

58

Tiko vermittelt Tierliebe. Dein Haustier findest du hier!

Marktgemeinde Ebenthal in Kärnten

HAIRSYSTEMS WILHELMER

Herbst in Klagenfurt

Marktgemeinde Ebenthal in Kärnten

ENTLAUFENE UND ZUGELAUFENE TIERE

FACEBOOK

SPÖ Klagenfurt

Die Grünen - Gemeinderatsclub Klagenfurt

Hilfswerk Kärnten

Kinder-Stipendium ermöglicht beitragsfreie Kinderbetreuung

Friseur Wilhelmer Klagenfurt

KT1

VerhackArt

ENTLAUFENE UND ZUGELAUFENE TIERE