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Gemeinderat Reinhold Gasper: „Ich ziehe mich aus der Politik zurück“

Gemeinderat Reinhold Gasper: „Ich ziehe mich aus der Politik zurück“. Foto: KK

Presseaussendung von: Grüne Klagenfurt

Nach reiflicher Überlegung zieht Grünen-Gemeinderat Reinhold Gasper seine Kandidatur für die Gemeinderatswahl am 1. März 2015 zurück. 

Klagenfurt (12.01. 2014) „Mit meinem Rückzug aus der Grünen Politik verliert die Stadtgemeinde sicher einen fleißigen, mit viel beruflicher und politischer Erfahrung ausgestatteten, der Erinnerungskultur verpflichteten, sehr natur-, kultur- und heimatverbundenen Mandatar. Ich habe mir meinen Rückzug aus der Politik gut überlegt. Ausschlaggebend waren verschiedene Vorkommnisse, die nicht mehr ganz meinen Grünen Idealen von Demokratieverständnis und Kollegialität entsprechen. Der Wahlausgang bei der Mitgliederversammlung, der neunte Listenplatz, hat mir gezeigt, dass ich an vorderen, wählbaren Listenplätzen nicht mehr gewollt bin, was für mich eine große Kränkung darstellte“, so Gasper.

„Ich bedanke mich für die mediale Unterstützung seit der Gründung der VGÖ (Vereinte Grüne Österreich), 1983, in Kärnten, besonders bei Chefredakteur Heinz Stritzl und Kolumnist Humbert Fink und allen MedienvertreterInnen, die ihn in der schweren Anfangszeit – und natürlich bis heute – unterstützt haben.
Des Weiteren bedanke ich mich bei seinen PolitikerInnenkollegInnen (nicht allen), insbesondere aber bei Alt-Bürgermeister Leopold Guggenberger und Bürgermeister Christian Scheider sowie den StadträtInnen und GemeinderätInnen (nicht allen) für die gute Zusammenarbeit und die Erledigung vieler Anliegen und Anträge.

Weiters bedanke ich mich bei den Bediensteten der Stadt Klagenfurt – von oberster Stelle bis hin zu den AbteilungsleiterInnen und „einfachen“ Bediensteten – für die langjährige, gute Zusammenarbeit.
Besonderen Dank möchte ich meiner langjährigen (18 Jahre!) politischen Weggefährtin Stadträtin Mag.a  Andrea Wulz und dem Büropersonal des Grünen Clubs und des Grünen Stadträtin-Büros für ihre hervorragende Arbeit aussprechen.

Den Grünen wünsche ich für die Zukunft eine moderne, auf Leistungsbasis beruhende Wahlordnung, wo tüchtige, fleißige MandatarInnen zum Zug kommen.“

Vorschau, Blick in die Zukunft:

1. Mitarbeit bei verschiedenen Projekten, die größtenteils schon in Arbeit sind, z.B. Projekt „500 Jahre Klagenfurt“ und „100 Jahre Kärntner Freiheitskämpfe und Volksabstimmung“. 2. Weitere Suche nach Naturdenkmälern – nach wie vor ist es mir diesbezüglich ein Anliegen, Stadt und Land zum Vorbild für andere Städte und Bundesländer zu machen. 3. Fertigstellung des 3. Buches „Klagenfurter Geschichte und Geschichten“.
„Ich hoffe natürlich, dass viele meiner Anträge, die bereits von mir eingebracht, aber noch in keinem Ausschuss behandelt worden sind, noch erledigt werden. Im Stadtrecht gibt es diesbezüglich keine Regelung“, so Gasper abschließend. 

Rückblick und Vorschau:
1938 geboren und aufgewachsen am Bauernhof,
Schlosserlehre. Danach Werks- und Obermonteur (Schwerarbeit in Zement- und Asbeststaub). Zuletzt in einer Maschinenfabrik, Leiter der Werksmontage.
Je nach Auftragslage Führung von bis zu 30 Facharbeitern. Hunderte Lehrlinge in meiner Abteilung ausgebildet. Zahlreiche maschinenbautechnische Verbesserungen, zwei Weltpatente - Diensterfindungen.
Durch den 20-jährigen Patentschutz wurden (und werden heute noch) Arbeitsplätze in Kärnten gesichert.
1983 – Gründungsmitglied der Grünbewegung – Vereinte Grüne Österreich (VGÖ).
Grund des Beitritts war der Kampf gegen die Luft- und Wasserverschmutzung, das Waldsterben und für einen umfassenden Naturschutz, eine lebenswerte Zukunft.
1985 – Einzug in den Klagenfurter Gemeinderat
1991 – 2 Mandate (nach Parteiwechsel des zweiten Gemeinderatsmitgliedes wieder Einzelkämpfer).
1997 – Gemeinderatswahl, wieder 2 Mandate (Mag.a Andrea Wulz).
2003 – Zusammenschluss VGÖ/Grüne Alternative – 4 Mandate (Mag.a Wulz wird Stadträtin).
2004 – Durch den Erfolg in Klagenfurt ziehen Rolf Holub und Barbara Lesjak in den Landtag ein, was nur durch den von Andrea und mir betriebenen Zusammenschluss beider Grünparteien möglich war.
2009 – Gemeinderatswahl – 5 Grüne GemeinderätInnen.
2013 – Die Grünen ziehen mit Rolf Holub in die Landesregierung ein.

Leistungen im Gemeinderat von 1985 – 2014:
1.700 Anträge – davon wurden bis heute über 400 umgesetzt (nicht mitgezählt sind die, die auf Grund von persönlichen Gesprächen und durch Anregungen in den verschiedenen Ausschüssen verwirklicht wurden), ca. 100 stehen zur Umsetzung bereit.

Ca. 350 Anfragen Kultur:
Verfasser von 128 Artikeln zur Kärntner Geschichte in der Kleinen Zeitung, über 100 Artikel in der Landsmannschaft sowie zahlreiche Artikel in verschiedensten Zeitungen.
Mehr als 3.000 Pressemeldungen.
Beteiligung an mehreren Fernseh- und Rundfunksendungen, wie „Universum“ Wörthersee, sowie für eine deutsche Fernsehgesellschaft über die österreichischen Wasserflugzeuge von 1919 – 1938.
Verfasser von zwei Büchern „Klagenfurter Geschichte und Geschichten“.
Mitgliedschaften: Geschichtsverein, Naturwissenschaftlicher Verein, Naturschutzbund, Arge Natur, Forstverein, Kärntner Landsmannschaft, Verein zur Erhaltung der Stadelziegelgitter.
Warum bei so vielen Vereinen? Überall kann man lernen und tätig sein!
Goldene Blutspendermedaille für insgesamt 60 Blutspenden seit 1956.

Am 24.09. 2014 bekam Gasper das Ehrenzeichen des Landes Kärntens für besondere Verdienste verliehen.
Natur – Kultur:
Entdeckung von ca. 50 potenziellen Naturdenkmälern, davon 22 in Stadt und Land zu Naturdenkmälern erklärt. Ziel ist es, Klagenfurt und Kärnten zum „Mekka“ der Naturdenkmäler zu machen.
Ehrenamtlicher Wanderführer zum Thema „Natur und Kultur“. Mehr als 500 TeilnehmerInnen bei  Führungen, das Wissen um die Kultur- und Naturschätze vermittelt.
Einmalige „Glanreinigung“ per Boot, bei der bis zu 2.500 kg Müll, auch Sondermüll, aus dem Bachbett entfernt wurden.

Gedenkkultur:
Auf meine Initiative hin gehen viele Gedenktafeln und Denkmäler in Klagenfurt zurück.
Herauszuheben in diesem Zusammenhang ist die Gedenktafel zur Erinnerung an die von den Nazis ermordeten Landespolitiker.
Herzogstuhl: Seinerzeit war das Gelände um den Herzogstuhl in einem sehr unwürdigen Zustand. Auf meine Initiative hin wurde eine Gesamtsanierung vorgenommen, wie Trinkwasser, WC, Informationstafel in Slowenisch wurden installiert, aber auch Bänke, Tische und ein Fahnenmast wurden aufgestellt.
Straßenbenennungen: 66 Benennungen vorgeschlagen, bisher 42 Benennungen durchgeführt (davon 14 Frauen-Namen).
Bisher 5 Ehrengräber aufgrund meiner Anträge, 5 weitere harren der Umsetzung.
Warum ich wieder kandidieren wollte:
Äußerst erfolgreiche Jahrzehnte für die Grünbewegung; weil ich nach wie vor voller Ideen bin; wichtige Anträge harren noch der Umsetzung; neue (alte) Ideen warten auf Verwirklichung -  Natur- und Kulturdenkmäler, Naturschutz sowie Gedenkkultur; zahlreiche neue Anträge stünden bereit!
Ich wäre geistig und körperlich fit und bereit für die nächste Gemeinderatsperiode gewesen.
P.S.: Die tatsächliche Leistungsbilanz umfasst sechs Seiten!

Foto: KK

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