Zum Event- und Veranstaltungskalender

Klagenfurt macht Geschichte - Klagenfurt 500

SPÖ Frauen Kärnten: Wir machen Politik für die Frauen!

Frauenreferentin LRin Sara Schaar, SPÖ-Landesfrauenvorsitzende LAbg. Ana Blatnik, Bundesratspräsidentin Inge Posch-Gruska. Foto: SPÖ Kärnten

Posch-Gruska, Schaar, Blatnik: Schwarz-Blau muss Kürzungswahn und Rückschritte bei Frauen- und Familienpolitik beenden.

„Was die schwarz-blaue Bundesregierung macht, ist ein massiver Rückschritt in der Frauenpolitik. Was da geschieht, ist für Frauen nicht zu akzeptieren, das ist ein absolutes No Go!“, stellte SPÖ-Landesfrauenvorsitzende LAbg. Ana Blatnik im Rahmen der heutigen Pressekonferenz zum Thema „Politik für Frauen statt gegen Frauen“ fest. Gemeinsam mit Kärntens Frauenreferentin LRin Sara Schaar und Bundesratspräsidentin Inge Posch-Gruska informierte sie die MedienvertreterInnen unter anderem über die schlimmsten Auswüchse der schwarz-blauen Frauenpolitik.

Blatnik: Kärnten zeigt wie frauen- und familienfreundliche Politik geht
Politik für Frauen müsse alle Maßnahmen setzen, um Rahmenbedingungen schaffen, damit Frauen gleichberechtigt sind und die gleichen Chancen haben und diese auch realisieren können. Frauen sollen unabhängig und selbstbestimmt über ihr eigenes Leben entscheiden können und sozial abgesichert sein, so Blatnik, die darauf hinwies, dass z.B. die Lohnschere in Österreich 19,9 Prozent beträgt und vor allem Frauen im Alter hoher Armutsgefährdung ausgesetzt sind.

Der von Kurz und Strache überfallsartige eingeführte 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche treffe vor allem Frauen und Familien, denn die Menschen müssten nun mehr arbeiten, für weniger Geld und weniger Freizeit. Für das Familienleben bleibe noch weniger Zeit, die Situation für Eltern werde verschlechtert und Frauen werden aus der Arbeitswelt hinaus- und in den häuslichen Bereich zurückgedrängt, weil auch die Mittel für Kinderbetreuung gekürzt werden.

„Im Gegensatz zu Schwarz-Blau zeigt Landeshauptmann Peter Kaiser in Kärnten mit dem Kinder-Stipendium, wie frauen- und familienfreundliche Politik gemacht wird“, betont Blatnik.

Die Kürzungen der Frauenministerin bei Frauen- und Familienberatungen sei unannehmbar. Die Behauptung, sie investiere 200.000 Euro mehr in den Gewaltschutz sei blanker Hohn, so Blatnik, denn es handelt sich hierbei lediglich um eine gesetzlich vorgeschriebene Indexanpassung.

Ähnlich familienfeindlich sind auch die Kürzungspläne der Gesundheits- und Sozialministerin bei der Mindestsicherung, die vor allem österreichische Familien, Kinder und Frauen treffen werden. Blatnik verwies auf weitere beabsichtigte Kürzungen und Verschlechterungen für Frauen und Familien im Gesundheits- und Bildungsbereich.

„Stoppen wir den Kürzungswahn der blau-schwarzen Regierung und machen wir Politik für Frauen“, sagte Blatnik und forderte die Rücknahme des generellen 12-Stunden-Tages und der 60-Stunden-Woche, eine Arbeitszeitverkürzung  mit vollem Lohnausgleich, einen kollektiven Mindestlohn von 1.700 Euro, die Rücknahme sämtlicher Kürzungen, die feministische, frauenpolitische und antidiskriminierende Projekte betreffen, eine ausreichende Finanzierung dieser Projekte sowie weitere Projekte, die zu mehr Gleichberechtigung führen, weiters den Erhalt der 50-Prozent-Widmung von AMS-Mitteln für Frauenwiedereinstiegsmaßnahmen und die Wiedereinführung der Aktion 20.000.

Landesrätin Schaar: Kürzungen zurücknehmen!
„Wenn Frauen in eine Notsituation kommen und sich nicht mehr zu helfen wissen, hat es bisher schnell und unbürokratisch Hilfe in den Beratungsstellen vor Ort, meist in den Bezirken angesiedelt, gegeben“, so Landesrätin Sara Schaar. „Durch die Kürzungen des Bundes – österreichweit eine Mio. Euro – können alleine in Kärnten um 400 Beratungsstunden weniger angeboten werden. Die Auswirkungen sind dramatisch, da sich die Wartezeiten für Hilfesuchende verlängern, der Bedarf an Beratungen aber jährlich steigt!“, ist die Frauen- und Familienreferentin alarmiert.

„Die Kürzungen des Bundes im Bereich der Frauen- und Familienberatung machen allein in Kärnten heuer 48.064 Euro aus, 2019 geht man vom Doppelten, ca. 100.000 Euro, aus“, rechnet Schaar vor. „Um die Einsparungen zu kompensieren, müssen die Beratungsstellen die Präventionsarbeit durch Veranstaltungen, Vorträge etc. möglicherweise völlig einstellen. Es ist beschämend, das auf dem Rücken der Ärmsten und in Not geratenen, der Sparstift angesetzt wird“,  kritisiert die Landesrätin, die den heutigen Besuch von Bundesratspräsidentin Inge Posch-Gruska genutzt hat, um ihr eine Petition der Beratungsstellen in Kärnten zu überreichen, in der die zuständige Ministerin dazu aufgefordert wird, die Kürzungen zulasten von Frauen- und Familienberatungsstellen, Frauenhäusern und des Gewaltschutzes zurück zu nehmen. „In zehn Tagen wurden in den Kärntner Beratungsstellen fast 100 Unterschriften gesammelt“, so Schaar. „Mit Inge Posch-Gruska haben wir eine starke Mitstreiterin gefunden. Sie wird dafür sorgen, dass die Petition der Beratungsstellen im Petitionsausschuss, im Gleichbehandlungs- und im Kinderrechtsausschuss im Parlament behandelt wird. Wir fordern die zuständige Ministerin auf, die Kürzungen zulasten von Frauen und Familien zurückzunehmen!“, so Schaar.

Bundesratspräsidentin Posch-Gruska: Kärnten setzt mit Petition wichtiges Zeichen
„Frauenrechte und Kinderrechte sind mir persönlich ein besonders großes Herzensanliegen – ich habe daher den Schwerpunkt meiner Präsidentschaft hier gesetzt“, sagte Bundesratspräsidentin Inge Posch-Gruska und betonte, dass es sie besonders freue, dass mit dieser Petition aus Kärnten ein wichtiges Zeichen seitens der Länder gesetzt wird, und dass die vielen bisher geleisteten Unterschriften ein deutliches Zeichen dafür seien, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft noch funktioniert.

Der Ausbau von Kinderrechten sei eines der  vorrangigen Ziele des Bundesrates, aus diesem Grund habe man auch als eine der ersten Kammern innerhalb der EU einen Ausschuss für Kinderrechte eingerichtet. „Wenn Angebote für Hilfe und Unterstützung gekürzt werden, dann betrifft das immer auch Kinder“, betont Posch-Gruska. Daher werde sie diese Petition nicht nur in den Petitions-Ausschuss, sondern auch in den Kinderrechte- und Gleichbehandlungs-Ausschuss einbringen.

Posch-Gruska thematisierte auch die Zahlen der Kriminalstatistik 2017 des Bundeskriminalamtes: Obwohl Gewalttaten insgesamt rückläufig sind, kann ein Anstieg bei Vergewaltigungen (von 261 auf 374) und bei Tötungsdelikten verzeichnet werden. Eine von fünf Frauen in einer Beziehung ist von Gewalt durch ihren Partner betroffen. Jedes zweite Kind ist von gewaltvollen Erziehungsmaßnahmen betroffen, das besagt eine Studie des ehemaligen Bundesministeriums für Familien und Jugend.

Die Frauen- und Familienberatungsstellen und Gewaltschutzeinrichtungen fangen genau diese Menschen ab, unterstützen sie und tragen maßgeblich zu einer Prävention von Gewalttaten bei. „Es liegt in der Verantwortung der Politik Kinder, Frauen und Männer, die von Gewalt betroffen sind, nicht im Regen stehen zu lassen, sondern Hilfestellung zu geben“, bringt es Posch-Gruska auf den Punkt.

„Um Gewalt in der Familie zu bekämpfen, sind diese Hilfseinrichtungen ganz essentielle Maßnahmen, die nicht reduziert, sondern ausgebaut werden müssten“, stellt die Bundesratspräsidentin abschließend fest.

Foto: SPÖ Kärnten

Presseaussendung von: SPÖ Kärnten

Nach oben

Events- und Veranstaltungen  Monatsübersicht  Event- und Veranstaltungskalender

Übersicht Veranstaltungen: November 2018 | Oktober 2018 | September 2018 | August 2018 | Juli 2018 | Juni 2018 | Mai 2018 | April 2018 | März 2018 | Februar 2018 | Jänner 2018 | Dezember 2017 | November 2017 | Oktober 2017 | September 2017 | August 2017 | Juli 2017 | Juni 2017 | Mai 2017 | April 2017 | März 2017 | Februar 2017 | Jänner 2017 | Dezember 2016 | November 2016 | Oktober 2016 | September 2016 | August 2016 | Juli 2016 | Juni 2016 | Mai 2016 | April 2016 | März 2016 | Februar 2016 | Jänner 2016 | Dezember 2015 | November 2015 | Oktober 2015 | September 2015 | August 2015 | Juli 2015 | Juni 2015 | Mai 2015 | April 2015 | März 2015 | Februar 2015 | Jänner 2015 | Dezember 2014 | November 2014 | Oktober 2014 | September 2014 | August 2014 | Juli 2014 | Juni 2014 | Mai 2014 | April 2014 | März 2014 | Februar 2014 | Jänner 2014 | Dezember 2013 | November 2013 | Oktober 2013 | September 2013 | August 2013 | Juli 2013 | Juni 2013 | Mai 2013 | April 2013 | März 2013 | Februar 2013 | Jänner 2013 | Dezember 2012 | November 2012 | Oktober 2012 | September 2012 | August 2012 | Juli 2012  | Juni 2012 | Mai 2012 | April 2012 | März 2012 | Februar 2012 | Jänner 2012 | Dezember 2011 | November 2011 | Oktober 2011 | September 2011 | August 2011 | Juli 2011 | Juni 2011 | Mai 2011 | April 2011 | März 2011 | Februar 2011 | Jänner 2011 | Dezember 2010 | November 2010 | Oktober 2010 | September 2010 | August 2010 | Juli 2010 | Juni 2010 | Mai 2010 | April 2010 | März 2010 | Februar 2010Jänner 2010 | Dezember 2009 | November 2009 | Oktober 2009 | September 2009 | August 2009 | Juli 2009 | Juni 2009 | Mai 2009 | April 2009 | März 2009 | Februar 2009 | Jänner 2009 | Dezember 2008 | November 2008 | Oktober 2008September 2008 | August 2008 | Juli 2008 | Juni 2008 | Mai 2008 | April 2008 | 1. Quartal 20082007 |           

Übersicht aktuelle Pressemeldungen aus Kärnten: November 2018 | Oktober 2018 | September 2018 | August 2018 | Juli 2018 | Juni 2018 | Mai 2018 | April 2018 | März 2018 | Februar 2018 | Jänner 2018 | Dezember 2017 | November 2017 | Oktober 2017 | September 2017 | August 2017 | Juli 2017 | Juni 2017 | Mai 2017 | April 2017 | März 2017 | Februar 2017 | Jänner 2017 | Dezember 2016 | November 2016 | Oktober 2016 | September 2016 | August 2016 | Juli 2016 | Juni 2016 | Mai 2016 | April 2016 | März 2016 | Februar 2016 | Jänner 2016 | Dezember 2015 | November 2015 | Oktober 2015 | September 2015 | August 2015 | Juli 2015 | Juni 2015 | Mai 2015 | April 2015 | März 2015 | Februar 2015 | Jänner 2015 | Dezember 2014 | November 2014 | Oktober 2014 | September 2014 | August 2014 | Juli 2014 | Juni 2014 | Mai 2014 | April 2014 | März 2014 | Februar 2014 | Jänner 2014 | Dezember 2013 | November 2013 | Oktober 2013 | September 2013 | August 2013 | Juli 2013 | Juni 2013 | Mai 2013 | April 2013 | März 2013 | Februar 2013 | Jänner 2013 | Dezember 2012 | November 2012 | Oktober 2012 | September 2012 | August 2012 | Juli 2012  | Juni 2012 | Mai 2012 | April 2012 | März 2012 | Februar 2012 | Jänner 2012 | Dezember 2011 | November 2011 | Oktober 2011 | September 2011 | August 2011 | Juli 2011 | Juni 2011 | Mai 2011 | April 2011 | März 2011 | Februar 2011 | Jänner 2011 | Dezember 2010 | November 2010 | Oktober 2010 | September 2010 | August 2010 | Juli 2010 | Juni 2010 | Mai 2010 | April 2010 | März 2010 | Februar 2010Jänner 2010 | Dezember 2009 | November 2009 | Oktober 2009 | September 2009 | August 2009 |

Klagenfurt Bilder

Frauenportal

Tierheim Klagenfurt: Hunde | Katzen | Kleintiere | Vermisste- und Fundtiere

Das freie Wort

Interviews und Reportagen

Soziale Einrichtungen in Kärnten

Vereine in Klagenfurt

Sportveranstaltungen in Klagenfurt

Kunst und Kultur

Theater und mehr

Mein Klagenfurt mitgestalten

Charity und Hilfsprojekte 

Branchen Klagenfurt

Mein Klagenfurt Gästebuch

Online-Werbung

Mein Klagenfurt wird bereitgestellt von TYPO3 Webdesign www.dika.at

Nach oben

26

Tiko vermittelt Tierliebe. Dein Haustier findest du hier!

Marktgemeinde Ebenthal in Kärnten

HAIRSYSTEMS WILHELMER

Herbst in Klagenfurt

Marktgemeinde Ebenthal in Kärnten

ENTLAUFENE UND ZUGELAUFENE TIERE

FACEBOOK

SPÖ Klagenfurt

Die Grünen - Gemeinderatsclub Klagenfurt

Hilfswerk Kärnten

Kinder-Stipendium ermöglicht beitragsfreie Kinderbetreuung

Friseur Wilhelmer Klagenfurt

KT1

VerhackArt

ENTLAUFENE UND ZUGELAUFENE TIERE