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SPÖ Prettner: Herr Dörfler, der Bedarf an Kinderbetreuung ist vorhanden. Handeln Sie endlich im Interesse der Kärntner Familien

SPÖ Prettner: Herr Dörfler, der Bedarf an Kinderbetreuung ist vorhanden. Handeln Sie endlich im Interesse der Kärntner Familien. Foto: Büro LRin Prettner

Presseaussendung von: LRin Beate Prettner

Brach liegende Gelder müssen endlich in Wien abgeholt werden

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SPÖ Frauenreferentin LR Beate Prettner und SPÖ Frauensprecherin Bundesrätin Ana Blatnik machten heute im Zuge einer Pressekonferenz auf die Probleme der Kärntner Familien aufmerksam. „Die verzweifelten Anrufe der Eltern die einen Kinderbetreuungsplatz für ihre Kleinen dringend benötigen werden von Tag zu Tag mehr“, so Prettner. „Deshalb ist es für mich unverständlich warum FPK-LH Dörfler als zuständiger Kindergartenreferent nicht endlich die Million für den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen beim Bund abholt und in Kärntens Zukunft investiert!“

„Die aktuellen Zahlen bestätigen, dass Kärnten weiterhin trauriges Schlusslicht in der Kinderbetreuung der unter 3-jährigen ist. Aber hinter jeder einzelnen Zahl stehen Familien, stehen Personen, die nicht wissen ob sie weiterhin ihren Job behalten können und ihre Kinder gleichzeitig gut versorgt wissen“, so SPÖ Frauensprecherin Bundesrätin Ana Blatnik.

Zur Presskonferenz waren ebenso zwei betroffene Mütter, stellvertretend für die vielen weiteren Eltern, eingeladen. Frau Volkmar, ist eine Mutter die aktiv wurde, als es hieß ihr Kind könne ab Herbst wahrscheinlich den Kindergarten nicht besuchen, da die zwei Kindergruppen für das kommende Jahr nicht weiter finanziert werden.

„Wir Eltern wurden vom Amtsleiter der Gemeinde Gitschtal informiert, dass die Gemeinde beabsichtigt im nächsten Kindergartenjahr nur mehr eine Gruppe mit maximal 25 Kindern zu erhalten. Deshalb wurden BürgerInnen, Eltern in meiner Gemeinde und unter anderem auch ich aktiv. Wir brachten mit Nachdruck an allen Stellen ein, dass 30 Kinder in den nächsten Jahren eine Betreuung benötigen“, schildert Volkmar. In einem gemeinsamen Kraftakt der Eltern, der Gemeinde und des Landes sei es schlussendlich zu einer Lösung gekommen, mit der nun alle leben können und ihre Kinder gut versorgt wissen. „Mir ist aber nach wie vor nicht verständlich, warum Eltern für Kinderbetreuung kämpfen müssen. Vor allem Frauen, die neben Beruf und Familien nun noch zusätzlich hierfür Kraft aufbringen müssen trifft die aktuelle Situation schwer“, so Volkmar. Wenn es keine adäquate Kinderbetreuung gäbe, würden Frauen benachteiligt und eine Rückkehr in den Beruf unmöglich gemacht. Auch nicht unterschätzen dürfe man, dass die Lebensqualität und die Möglichkeiten für Familien in den Regionen durch zu wenig Kinderbetreuung deutlich verschlechtert und der Abwanderungstrend Richtung Stadt dadurch nur gefördert wird“, so Volkmar.

„Mir ging es ähnlich“, ergänzt Natalie Reisinger „da mein Sohn wegen Platzmangel nicht in die Kindergruppe aufgenommen wurde, habe ich es selbst in die Hand genommen und wollte eine Kindergruppe in Wolfsberg errichten. Im Februar 2010 reichte ich die Unterlagen ein und wurde trotz Anzahl von 27 Kindern abgewiesen. Ende März reichte ich wieder den aktuellen Stand mit 28 Kindern ein und wurde wieder mit der Begründung ‚es ist kein Bedarf’ abgewiesen. Ich weiß nicht was noch alles geschehen muss damit der Kindergartenreferent aktiv wird“, so Reisinger. Sie habe die Unterstützung von der Stadtgemeinde Wolfsberg und das Hilfswerk als Trägerschaft für die Kindergruppe, alles wäre fix und fertig wenn da nicht die Blockade von LH Dörfler wäre, so Reisinger von der Kindergruppe ‚Yogibär’ in Wolfsberg.

„Das sind alles keine Einzelfälle, in Wolfsberg bei den LKH Zwergen wurden 40 Kinder im vorigen Jahr abgelehnt für die Zukunft sieht es ähnlich aus. In Villach konnte eine Mutter einen Job als Verkäuferin nicht annehmen, da der Kindergarten erst um 7:00 Uhr aufsperrt und sie dann schon in der Arbeit sein müsste“, erklärt Prettner.

„Herr Dörfler sehen Sie denn nicht, dass der Bedarf vorhanden ist? Wollen Sie es nicht sehen? Sie verhindern mit ihrer familienfeindlichen Politik die Zukunft Kärntens. Kärnten schrumpft jeden Tag um 4 Personen, also werden Sie aktiv und holen Sie endlich das brach liegende Geld in Wien ab!“, appelliert Prettner an den Kindergartenreferent.

Kindergärten seien nicht nur Betreuungseinrichtungen sondern Bildungseinrichtungen. Die Familienstruktur habe sich in den letzten 20 Jahren stark verändert, vor allem Alleinerzieherinnen stünden vor unlösbaren Problemen. „Die Omas und Opas die früher auf die Enkel geschaut haben, arbeiten heut zu Tage noch. Herr Dörfler, öffnen Sie endlich die Augen und erkennen an, dass es Bedarf an Kinderbetreuung in Kärnten gibt, vor allem in den entlegenen Gebieten“, so Prettner.

„Wir fordern alle Eltern auf, uns zu melden, wenn sie Sorge haben, dass ihr Kind im Herbst oder in Zukunft keine Betreuung findet. Im Frauenreferat unter der Nummer 0800 20 33 88 oder per Mail frauen@ktn.gv.at werden Ihre Beschwerden aufgenommen“, so Landesrätin, Frauenreferentin Beate Prettner.

Foto: Büro LRin Prettner

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