Der Klagenfurter Oberleitungsbus wurde von 1944 bis 1963 in Klagenfurt am Wörthersee betrieben. So mancher Klagenfurter wird sich daran noch erinnern.
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Beim Bild 19 steht der O-Bus beim Bahnhof Krumpendorf und nicht beimSchrottenturm.Das große Gebäude rechts steht da, wo heute die "Tenne" steht. Meines Wissens war das ein Hotel bzw. Gasthof.
Mein Beitrag zu den O-Bussen ist ein völlig anderer.Es muß ca. im Jahre 1961 oder 62 gewesen sein, da fuhr ich mit meiner Mama mit so einem O-Bus nach Wölfnitz. Der Schaffner hatte damals so eine schwarze lederne Umhängetasche zum Kassieren. Meine Mama und ich sind am Heiligengeistplatz eingestiegen und meine Mama wollte mit einem Hunderter zahlen. Der Schaffner wohl ein Choleriker hat sofort zu Schreien begonnen, ob sie wahnsinnig ist, er kann das nicht wechseln.Er befahl ihr in barschem Ton sie soll aussteigen und zum Buffet wechseln gehen.Sie drückte mir ihre Handtasche in die Hand und stieg mit dem Hunderter aus. Plötzlich startete der Bus und fuhr los. Ich zuerst starr vor Schreck, dann begann ich zu weinen. Ich weiß auch noch, daß der Schaffner sehr selbstgefällig tat "will hier mit einem Hunderter zahlen"Dann meldeten sich die anderen Fahrgäste zu Wort. Von "steig beim Schillerpark aus", bis "bleib ruhig sitzen" kamen einige Kommentare. Ich blieb also sitzen bis Endstation Wölfnitz. Als ich dann aussteigen wollte, stand so ein kleines Auto (Einsatzfahrzeug) von den Stadtwerken dort und ein Mann fragte "bist du Sylvia Grigori" "Ja", "sitzenbleiben und zurückfahren". Und zum Schaffner gewandt "Und sie melden sich sofort bei der Dienststelle".
Das ist aber ein netter Beitrag, hat uns alle zum schmunzeln gebracht.
Liebe Grüße
Mein Klagenfurt-Team
Bild 10, 11 O-Bus
Standort Radetzkystrasse
zwischen Apotheke und Sparkasse
vis a vis Gymnasium
Vielen Dank für den Hinweis, das hätte ich nicht erkannt. Aber das wird stimmen.
Webmaster Mein Klagenfurt
Die Bilder 5 und 8 zeigen einen Obus, der (offenbar mit Batteriebetrieb, da die Stromabnehmerstangen herunten sind ) als Zugfahrzeug für mehrere Lastwagenanhänger dient.
Auch aus Salzburg gibt es ähnliche Obusfotos aus der Kriegszeit, als Treibstoffmangel herrschte.
Nochmals genauer geschaut. Es handelt sich um 3 Anhänger. Der LKW dahinter könnte mittels Schleppstange an die Hänger gekoppelt sein um Bus beim Bremsen der Fuhre unterstützen.
Danke, sehr aufmerksam beobachtet, wäre mir nie aufgefallen bzw. in den Sinn gekommen.
Webmaster Mein Klagenfurt
Beim mittleren Bild in der 2. Reihe von oben handelt es sich nicht um ein Abschleppen eines Obusses.
Wenn man genau schaut: Vorne sind Einzelräder, hinten Zwillingsräder. An der Front sind nur die Scheinwerfer zu sehen, Blinker gab es damals noch nicht - die statt dessen verwendeten Winker sind an der Seitenwand ganz vorne zu sehen. Die beiden Fahrzeuge hinter dem Obus sind Anhänger, dahinter fährt ein LKW nach.
Derartige Transporte wurden in Zeiten von Benzinmangel im/nach dem 1. Weltkrieg und auch später durchgeführt. In Wien wurden LKWs von Straßenbahnwagen gezogen.
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