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Hey Staat: Misch dich nicht überall ein!

Der Staat reguliert immer mehr unser persönliches Leben.
Hey Staat: Misch dich nicht überall ein!

Wenn es etwas gibt, was wirklich jedes Kind auf der ganzen Welt weiß, dann das: Rauchen ist nicht gesund. Ob in Klagenfurt oder im hintersten Tal des Himalaya - jeder weiß das. Trotzdem lässt unsere Regierungen auf jede Zigarettenpackung Horrorbilder und grimmige Warnungen drucken. „Rauchen ist tödlich – hören Sie jetzt auf“; „Rauchen verursacht Herzinfarkte“; „Rauchen ist schlimmer als Hitler“ und so weiter und noch dümmer. Der Erfolg solcher Kampagnen ist enden wollend. Dass man vom Rauchen nicht gesünder, reicher und schöner wird, ist der Menschheit seit 100 Jahren bekannt. Das Einzige, was man mit dem Psychoterror erreicht: Nikotinsüchtige fühlen sich durch die allzeitige Erinnerung daran, dass sie was Schädliches tun, auch noch seelisch schlecht. „Super“ gemacht, ihr Schlauköpfe.

Nach den Rauchern kommen die Übergewichtigen an die Reihe. Die Weltgesundheitsorganisation hat bereits angekündigt, gegen „Fettleibigkeit“ ebenso vorgehen zu wollen wie gegen das Rauchen. Einzelne EU-Staaten wälzen schon Pläne, Steuern auf zuckerhaltige Getränke und fette Speisen massiv zu erhöhen. Lebensmittelhersteller wollen dem zuvorkommen und schrauben Schritt für Schritt den Zucker- und Fettgehalt ihrer Produkte zurück. Nun mag es sein, dass Lebensmittel mit wenig Zucker und Fett “gesünder“ sind, auf alle Fälle aber sind sie weniger schmackhaft. Fett und Zucker sind DIE Geschmacksträger. Fett und Zucker sind auch nicht per se böse. Übergewicht liegt vor allem an Bewegungsmangel und weniger an zu üppigen Nahrungsmitteln. Wir sind nicht eine Gesellschaft von „Dicken“ geworden, weil wir zu viele Burger essen oder zu viel Eis schlecken, sondern weil wir zu viel sitzen und zu wenig gehen und laufen. Abgesehen davon, dass ein bisschen Übergewicht nicht zwingend schädlich sein muss, gilt hier dasselbe wie beim Rauchen: Ein Mensch, der so viel Übergewicht hat, dass es ihm schadet, merkt das selber. Der spürt das in den eigenen Füßen, im eigenen Rücken und am eigenen Kreislauf. Der braucht nicht auch noch den Staat als Kindermädchen, das ihm mühsam erklären muss, dass er sich ungesund ernährt, als wäre er ein Schwachsinniger und kein erwachsener Mensch.

Bei den schon bestehenden und noch geplanten staatlichen Eingriffen in die Ernährungsgewohnheiten und den Genussmittelgebrauch der Bürger stellt sich die Frage: Wie kommt der Staat überhaupt dazu? Was gibt ihm das Recht, darüber zu bestimmen, was wir essen, trinken oder rauchen? Wieso meinen so viele Politiker, sie dürften uns den Umfang unseres Bauches vorschreiben? Das hängt wohl damit zusammen, dass der Staatsbürger zunehmend als reine Kosten-Nutzen-Rechnung betrachtet wird und nicht mehr als vollwertiger Mensch. Wenn jemand krank wird, kostet er den Versicherungen und dem Gesundheitssystem Geld und fällt womöglich als Arbeitskraft aus. Und nur darum geht es inzwischen. Im Idealfall sollen die Menschen bis zum Pensionsantritt kerngesund sein und danach tot umfallen. Das wäre „am wirtschaftlichsten“.

Aber ist es nicht nett, wenn uns der Staat vor bösen Einflüssen und sogar vor uns selber beschützt? Dazu ein klares „Jein“. Der Staat hat schon dafür zu sorgen, dass wir nach Möglichkeit nicht vergiftet werden und dass jeder die Chance hat, sich so gesund wie möglich zu ernähren. Er sollte außerdem darauf schauen, dass Kinder und Erwachsene genug Zeit haben, um sich ausreichend zu bewegen. Und dass man genug verdient, um sich überhaupt „gesundes“ Essen leisten zu können. Darüber zu entscheiden, was der einzelne Bürger isst, trinkt oder raucht, ist aber eine Anmaßung und eine Gängelung. Das sollte „Vater“ Staat nichts angehen, denn er ist nicht wirklich unser Vater, sondern unser aller Organisationsform als Gesellschaft. Als solcher soll er für seine Mitglieder, also die Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, da sein, wenn sie Hilfe brauchen, aber er soll sie nicht behandeln wie Unmündige oder Idioten. Zur Gesundheit gehören nämlich nicht nur saubere Lungen und ein halbwegs im Rahmen befindlicher BMI, sondern auch das Recht, in Ruhe einen Schweinsbraten essen zu können, ein Bier zu trinken oder sogar eine Zigarette zu rauchen, ohne andauernd vorgebetet zu kriegen, wie ungesund das sei. Der Gesundheits-Psychoterror führt nämlich auf Dauer dazu, dass wir zwar ein paar körperliche Krankheiten weniger haben, dafür aber umso mehr Depressionen, Angsterkrankungen und Hypochondrie.

Kontakt: redaktion(at)mein-klagenfurt.at

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