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Bürgerinitiative S.U.M.P.F zur Grundwasserproblematik

Presseaussendung von: Bürgerinitiative S.U.M.P.F

Das laufende Wasserrechtsverfahren am Grundstück der Dermuthwiese, bei welchem eine Versickerung auf Eigengrund genehmigt werden soll, liegt - so die aktuellen Grundwasserkarten von Klagenfurt, erstellt vom Hydrographischen Dienst der Landesregierung – in der roten Grundwasserzone! Dies bedeutet, dass der Flurabstand des Grundwassers bei einem Regenereignis wie er im Frühjahr 2014 oder im November 2000 stattfand lediglich 0 bis 1m beträgt. Bei Betrachtung der 100-jährigen Grundwasserstände (obere Konfidenzgrenze) ist am gegenständlichen Grundstück sogar mit oberflächennahem Grundwasser zu rechnen.

Klagenfurt: höchste Grundwasserstände Februar/März 2014 und Flurabstände. Grafik: Grundwasserkarten von Klagenfurt erstellt vom Amt der Kärntner Landesregierung Abt. 8 –Umwelt, Wasser und Naturschutz/KK
Klagenfurt: höchets 100-jährliche Grundwasserstände (obere Konfidenzgrenze) und Flurabstände. Grafik: Grundwasserkarten von Klagenfurt erstellt vom Amt der Kärntner Landesregierung Abt. 8 –Umwelt, Wasser und Naturschutz/KK

Die Versickerungsanlage wird somit nicht nur auf der neu zu errichtenden Tiefgarage errichtet, sondern liegt auch in der roten Grundwasserzone! Wasser kann in Wasser nicht versickern!!

Auch fällt bei Betrachtung der hydrographischen Karten auf, dass in der gesamten Region um das gegenständliche Grundstück keine Pegel vorhanden sind. Die nächsten Pegel liegen beim Friedhof St. Martin in der Luegerstraße (338012), in der Nähe der Pädak (318204) und in Viktring (338731). Der für das Einreichprojekt herangezogene Pegel auf der Dermuthwiese besteht erst seit sehr kurzer Zeit und kann daher nicht repräsentativ sein.
Auf Rückfrage bei Fachexperten erhielten Mitglieder der BI die Auskunft, dass ihrer Meinung nach eine zusätzliche Bebauung in diesem Gebiet mit Kellern und Tiefgaragen nicht möglich scheint.

Folgende Argumente sprechen eindeutig gegen weitere Bebauungen:
Der Russenkanal diente ausschließlich der landwirtschaftlichen Nutzung des Gebietes und nicht der Entwässerung für eine derart dichte Verbauung. Zusätzlich wurden durch die massiven Bebauungen der letzten Jahre Drainagen, welche von den Feldern zum Russenkanal führten ersatzlos zerstört (siehe nächster Punkt). Somit können die Wiesen und Felder nicht mehr in der Effizienz entwässert werden wie noch vor einigen Jahren.
Der „kleine Russenkanal“ am Ende  der Frodlgasse sollte den sogenannten „Seerosenteich“ entwässern. Laut Fa. Hufnagel sind die Rohre auf einer Länge von ungefähr 70 m vom Radweg Frodlgasse in Richtung Seerosenteich und der dazugehörige Schacht zusammengebrochen! Somit ist die Entwässerung des Areals südlich des Altenheims nicht mehr gegeben. Eine Sanierung wurde von Seiten der Stadt zwar für diesen Herbst angekündigt, bis jetzt geschah allerdings nichts.
Die Qualität des Untergrundes ist völlig fraglich und nicht ausreichend untersucht dargestellt. Hier wird auch von den Fachexperten auf die in Auftrag gegebene Studie des Joanneum Research Graz verwiesen, durch welche u.a. festgestellt werden soll mit welcher Geschwindigkeit das Grundwasser strömt und ob bzw. wo sogenannte Grundwasserlinsen (Grundwasserseen) bestehen.
Eine Bebauungsdichte, wie sie derzeit bereits vorliegt, hätte in der Vergangenheit eine Adaptierung des Russenkanals erfordert. Hier ist ein eindeutiges Säumnis bei der Stadtentwicklung gegeben, denn wer eine derartige Bebauung zulässt, hätte bereits vor Jahren für eine geordnete Oberflächenentwässerung sorgen müssen.
All diese aufgelisteten Punkte sollen Ihnen zeigen, dass es sehr wohl auch Fachexperten gibt, die eine zusätzlich Bebauung mit Kellern und Tiefgaragen als äußerst problematisch erachten.

Vor allem soll zum Ausdruck gebracht werden, dass - um die Problematik zu verstehen und lösen zu können - immer das Gesamte betrachtet werden muss. Punktuell 4 Gebäude von 15 geplanten Objekten auf der Dermuthwiese herauszupicken und bei diesen mit „aufgesetzten Scheuklappen“ eine Versickerung auf Eigengrund zu genehmigen ohne die Gesamtsituation (wir reden von über 40 zusätzlichen Wohnanlagen in den nächsten Jahren im Univiertel westlich der Mozartstraße) in die Betrachtung mit einzubeziehen ist ein fahrlässiger Akt aller beteiligten Personen.
 
Die Gesamtsituation im Univiertel betrachtet –nämlich von einem massiven Grundwasserproblem zu wissen, eine Studie in Auftrag zu geben und das Ergebnis nicht abzuwarten - stellt ein vorsätzlich fahrlässiges Verhalten der Stadt dar und wird künftig von geschädigten Personen im Zuge von Regressforderungen eingeklagt werden.
Denn man darf nicht vergessen, dass es in unserer Region eine Vielzahl von beschädigten Immobilien gibt, welche zum Teil erst in den vergangenen Jahren mit Grundwassereintritten zu kämpfen haben. Hier geht es um Existenzen ganzer Familien aufgrund von permanent anfallenden Sanierungskosten und massiven Preisverfällen der Liegenschaften.
Es wird das Lebenswerk von Bürgern dieser Stadt zerstört um Baugesellschaften eine bedingungslose Gewinnmaximierung zu ermöglichen. Und die Stadt Klagenfurt weiß um diese Problematik und schaut tatenlos zu.

Quelle: Grundwasserkarten von Klagenfurt erstellt vom Amt der Kärntner Landesregierung Abt. 8 –Umwelt, Wasser und Naturschutz (http://www.wasser.ktn.gv.at/291100_DE-berichte-Grundwasserkarte_KLU).

Grafik: Grundwasserkarten von Klagenfurt erstellt vom Amt der Kärntner Landesregierung Abt. 8 –Umwelt, Wasser und Naturschutz/KK

Über S.U.M.P.F.

Aufgrund der massiven Grundwasserprobleme und unerträglichen Bautätigkeiten haben sich eine Gruppe von Bürgern des Stadtteils Waidmannsdorf zur Bürgerinitiative S.U.M.P.F. zusammengeschlossen. S.U.M.P.F. ist eine Abkürzung und steht für: Stoppt – Unnötige – Megabauprojekt - Profitmaximierung und Fluten im Keller.

Ziel der BI - S.U.M.P.F. ist die Stadt Klagenfurt davon zu überzeugen, dass in unserer Region in der Vergangenheit in Bezug auf eine vernünftige, ordentliche Stadtentwicklung sehr viele Säumnisse begangen wurden. Aufgrund der prekären Situation beim Grundwasserstand und den beabsichtigten Bautätigkeiten wird zurzeit der Schwerpunkt der Bürgerinitiative auf diesem Thema beruhen. Dies schließt jedoch nicht aus, dass in absehbarer Zeit auch Themen wie fehlende Verkehrskonzepte, Parkplatznöte, und unzureichende Kindergartenplätze kritisch hinterfragt werden.

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