TYPO3 Webdesign Klagenfurt Kärnten
Trachtenhaus Strohmaier Weitensfeld der Gurktaler Kärntner Tracht
Da ist Klagenfurt drin! www.mein-klagenfurt.at
Mein St. Veit

 
Bilder Fotos Klagenfurt Kärnten Landeshauptstadt Klagenfurt alte Bilder Events Klagenfurt Bilder Veranstaltungen Kärnten Fotos Events Kunst Kultur Künstler Klagenfurt Theater Branchen Klagenfurt Menschen Leben Klagenfurt Bilder Branchen Geschäfte Vereine Klagenfurt Vereine Kärnten Sport Klagenfurt Sportveranstaltungen Klagenfurt Ironman Austria Beachvolleyball Klagenfurt Bilder Tierheim Klagenfurt Tiere Kärnten Tierschutzhaus Klagenfurt Tierheim Hund Katze Charyit Klagenfurt Hilsprojekte Kärnten soziale Projekte www.mein-klagenfurt.at mitgestalten Bilder Klagenfurt

100 Jahre Stadttheater Klagenfurt

Pressemeldungen September 2010Pressemeldungen August 2010Pressemeldung Juli 2010Pressemeldungen Juni 2010Pressemeldungen Mai 2010Pressemeldungen April 2010Pressemeldungen März 2010Pressemeldungen Februar 2010 Pressemeldungen Jänner 2010Pressemeldungen Dezember 2009Pressemeldungen November 2009Territorialer BeschäftigungspaktKärntner Grippehilfe 800 Arbeitsplätze in Kärnten abgesichertNulllohnrunde für Landes - GemeindepolitikerHaare schneiden für den guten ZweckKick off zu Kärnten läuft 201014. Sitzung der Kärntner LandesregierungAuftakt Stiller Advent in VillachEinschneidendes Theater ritzen gut besucht!Weihnachtssterne der Kärntner GärtnerDerweil noch die Sunnroasn blüahtAdvent im Casino Velden Betreute Wohnanlage in St. Andrä eröffnetTeuerungsausgleich ist wichtige soziale HilfeAusgezeichnete IntensivpflegerInnenVergiss Aids nichtSuchtprävention in VolksschulenDenkmal-Enthüllung für Jörg HaiderWalter Olsacher feierte 80. GeburtstagKaderschmiede des ländlichen RaumesSteuerberg im AdventzauberMeschik bleibt LandesfeuerwehrkommandantEin gsunder GewinnKöstinger prämierte LandjugendprojekteWeihnachten im Europäischen ParlamentHahn ist Partner für den ländlichen RaumÖAAB-FCG gewinnt PersonalvertretungswahlenLandeshauptleute-Konferenz  ein großer ErfolgEnde der Blockadepolitik30 Jahre Arbeit für die Menschen30 Jahre ELKI KlagenfurtKärnten 2010 Vorsitz bei LH-KonferenzMehr Schutz für Kinder auf der PisteDrogendealer härter bestrafenSPÖ hat null Bereitschaft zum Sparen!BZÖ-Darmann: Nulllohnrunde für EU-BeamteSogar SPÖ Villach beklagt KostenexplosionBZÖ-KO Scheuch fordert Rücktritt Kärnten im MittelpunktPfau ist Brennerei des Jahres 2009SPÖ Kärnten sagt klar NeinWer ist hier ein Tocker, Herr Scheuch?BZÖ-LH Dörfler verweigert GesprächKärntens Innovationskraft ist ausgezeichnetLH Dörfler: Kein Traiskirchen II in Kärnten977 neue Wohnungen für KärntenLand schafft Behelfsbrücken-System anVillach Pfeifkonzert gegen Gewalt an FrauenVerein Kärnten Sport setzte neue MaßstäbeWasserwirtschaft als ArbeitsplatzVerkehrskonzept Waidmannsdorf!Jugendkultur bringt ihr erstes OpferWeihnachtliche Grüße aus dem Wald"Strom tanken" jetzt auch in Feldkirchen HTL Mössingerstraße setzt auf Mädchen!Straßenerhaltung ist Winterdienst gerüstetVideo-Clips gegen Gewalt an FrauenChristbäume im Klagenfurter StadtgebietSaisonverlängerung für Kärnten Card 2010 Kritik am Hochschuldialog mit HahnSPÖ-Wir pfeifen auf Gewalt gegen Frauen!SPÖ Kärnten blockiert MindestsicherungBudget 2010 von Landesregierung beschlossenGlücksspiel-Automaten gehören auf den MüllAKW KrskoSchnellster Schulwart geht in PensionChristkind-Menschen helfen KindernDer Vergleich macht sicher, Herr Dörfler!Promimodenschau auf der Straßburg Förderungspreis überreichtKärntner Vorzeigeprojekt umgesetztGleichbehandlung Menschen BehinderungPflege mit HerzEin Christbaum für das LH-BüroScheuch fordert Schließung Krsko statt AusbauSternebus Licht ins Dunkel in Kärnten unterwegsKinderrechte dürfen nicht beschnitten werdenWer kennt sich bei der SPÖ Kärnten noch ausSPÖ möchte Kärnten finanziell ausblutenGewaltiger Besucheransturm auf MesseEine Trachtenmodenschau für Licht ins DunkelAuszeichnungen Verdienste BrauchtumspflegeKärntner FeuerwehrkirchtagTheater trotz Kürzungen ausverkauftEin Dankeschön für Kärntens FeuerwehrleuteEntscheidung für Baltisch-Adriatische AchseLandeskrippenausstellung St. Georgen LängseeLandesschiverband Kärnten erfolgreiche SaisonKärnten 2020 Zukunft durch InnovationStellungnahme zur Causa JostEisenbahnhaltestelle Universität KlagenfurtMenschliche Bilanz in den MittelpunktKärntner erobern russischen MarktPark&Ride Anlage für LendorfEin Marsch für KinderrechteGesetz regelt AnsprücheKunstbiotope im VerwaltungszentrumKaiserliche Auszeichnung für Brückl55 Wohneinheiten für FeldkirchenSchutzjacken für Jugend der FF EbersteinHypo Resolution an Finanzminister PröllKlima- und Umweltschutz zahlt sich ausGewinnspielteilnahme hat sich gelohntFörderungen für erneuerbare WärmeLR Dobernig bekräftigt Bekenntnis zur KelagKärnten Testpartner für VW-Elektroautos Weichen Gesundheitsversorgung gestelltRegierungsmitglieder als SicherheitsbotschafterHypo Kärnten fordert Hilfspaket 2 von BundGesundheit kennt keine Grenzen13. Sitzung der Kärntner Landesregierung1.800 bei A Gaude muaß seinPlatten- und Fliesenleger feierten LehrabschlussBei Feuerwehren darf nicht gespart werdenKonjunkturpaket für Kärntens BauwirtschaftWill Dörfler Bevölkerung dumm verkaufenNeue Heimstätte für SK Aich DobKindergartenkinder pflanzten Bäume Sichtbarkeit von Fußgängern senkt UnfallrisikoWirtschaft braucht jetzt günstige Finanzierungen940.000 Euro für Kinderbetreuung in KärntenEhrensalut für Pionier der SozialdemokratieEin Programm der SuperlativeSPÖ-Parteipolitik bei Hypo fehl am PlatzKärnten, Veneto Friaul Euregio senza confiniNeue Mittelschule Einlenken BM SchmiedEuregio spendet 3.000 Adidas SchuheSchluss mit Parteipolitik bei der HypoVideo-Clips gegen gewalt an FrauenRuhigstellung der Zulage MagistratsdirektorZehn Prozent-Deckelung SchulversucheKärnten Innovation BildungGrüne Infos aus dem Sonder StadtsenatBeste Betreuung für ältere MenschenErlebnismesse für die ganze Familie Primarius Bernd Stöckl Orthopädie LKHNeue Mittelschule ÖVP ArmutszeugnisStrom jetzt auch am Apriacher KühbergHilfe in besonders schweren ZeitenFestkonzert 90 Jahre Männerchor KoschatbundChristbaum aus Kärnten für WienEröffnung Tageswerkstätte Haus BenediktBürgermeister sucht Gespräch mit AnrainernTrilateraler Regierungsgipfel in VenedigWasserrettung Sicherheit in Kärntens SeenBauwirtschaft Garant für Zukunft des LandesOffener Brief an Sportpresseklub KärntenKärntner Spieletage in VillachGeoinformation hautnah GISDAYKärnten Elektromobilitäts MusterlandSpatenstich Regulierung GlobasnitzbachesChef darf niemanden Grippe-Impfung zwingenHochwasserschutz-Bau ist WirtschaftsfaktorHaftungsfonds für Unternehmen beschlossenLR Peter Kaiser in BrüsselFachgruppentagung Seilbahn und LiftbetreiberÄpfel aus Kärnten sind ein gesunder GenussLandtagsausschuss besichtigt LKH KlagenfurtAK warnt vor SpendenfallenAndrea Wulz fühlt sich getäuschtEAK Betriebsansiedelungen Besser leben mit DiabetesBABEG-Aufsichtsrat neu konstituiertkaernten.tv wird zum SatellitenfernsehenEröffnungsrede LHStv. Rohr Sicherheitsjacken für Kindergarten TreffenChippflicht für HundeVSV-Adler groß im Bild VSV KalenderHilfeschrei aus dem PazifikLH Dörfler Gespräche mit VW in WolfsburgTotalsperre wegen AsphaltierungsarbeitenEin Kongress als BrückenbauerDank für Einsatz im Dienst der SicherheitVoreilige VP-Jubelmeldung unangebrachtErwerbsobstbauern leisten KulturarbeitChristian Kresse Kärnten WerbungChancen des Gurktales stärker nutzenGrüne Infos aus dem StadtsenatGas Dampfkraftwerk Nachdenkzeit gewonnenAK warnt Gewinnversprechen Jasmin Touristik Rauchverbot senkt HerzinfarkteGrenzüberschreitende AlkoholpräventionEin Zeichen der WertschätzungVan Staa Wertschätzung über Tod hinausLandtagspräsidenten tagten in KärntenA Gaude muaß sein in FeldkirchenVolksmusikwettbewerb Schloss Krastowitz50 Jahre für die SozialdemokratieEin meisterlicher KalenderStraßenbauabteilung Stromvertrag mit KELAGSPÖ-Frauen Klagenfurt Land neue Vorsitzende50. Geburtstag Gerhard VisotschnigHerz-Gesund in Feistritz/RosentalEuropaaustellung 2009 war ein RiesenerfolgEin Athlet der Kunst und BegegnungLH Dörfler für Sichtbarkeit im StraßenverkehrMehr Verkehrsicherheit Drautal Bundesstraße15.000 Besucherin SchokoladenausstellungTarvis-Radweg R 3C Teilstück fertiggestellt1,4 Millionen Besucher Kärnten wasser.reichSymposium der gesunden KunstLR Dobernig: Öffentliche Hand ist guter ZahlerLH Dörfler traf Bürgermeister Oberes OberkrainHilfe und Anleitung zum SelbstschutzStatistisches Handbuches Land KärntenMoosburger Gesundheitstag eröffnetLehrlingsausbildung Fa. Oberwinkler LendorfDreiländer-Schi-WM in Laibach besprochenEishockey-Derby in der Hypo Group ArenaAlles Wissenswerte über FledermäuseBerechtigte Proteste gegen UniversitätspolitikSEMI High Tech University erneut in VillachDie Krise hat die Talsohle noch nicht erreichtProtestdemos lösen Probleme an Unis nichtÖsterreichs Holzexperten tagen in KlagenfurtGemeinden rund um die Uhr erreichbarTabaksteuer für Prävention zweckwidmenIn Ossiach ist man stolz auf HolzLR Kaiser Sprechstunde in FeldkirchenMittelbühne Endstation kwadratMittelbühne für Kärntner KulturschaffendeWinterurlaubsgast ist treuer GastMineral-Roadshow Geologie ist auf AchseKELAG-Konferenz für erneuerbare EnergienWohnbauförderungsnovelle in KärntenB 100 Erreichbarkeit in OberkärntenHolz Energie für die ZukunftKreuzzug gegen das KreuzParteipolitische Verzögerung KoralmtunnelBürgerbüro Landeshauptmann Spittal/DrauVzbgm. Dr. Mathiaschitz OrdnungsamtVerwaltungsreform schreitet voranSchulfrei für Kärntens PflichtschülerProjekte des Kärntner CaritasverbandesWähle deinen Lehrbetrieb 2009Teuerungsausgleich 2009/2010 beschlossenGier nach Geld macht BZÖ und ÖVP blindHerr Rohr bleiben Sie bei der WahrheitWir wärmen KlagenfurtDer Streik muss ein Ende habenLH Dörfler muss lernen Prioritäten zu setzenÖsterreich Lieblings Urlaubsland für Raucher 12. Sitzung der Kärntner LandesregierungSchi WM Gipfel mit Peter SchröcksnadelVolksgruppenbüro VolksgruppenkongressMilitärische Allerseelenfeier in AnnabichlLH Dörfler politische Vertreter SloweniensKärntner Christbaum für Wien SPÖ-Kärnten KranzniederlegungPressemeldungen Oktober 2009Pressemeldungen September 2009Pressemeldungen August 2009

Offener Brief an das Ministerium für Wissenschaft und Forschung

Offener Brief an das Ministerium für Wissenschaft und Forschung

Presseaussendung von: Die BesetzerInnen der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Univerza v Celovcu

An das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
An die InitiatorInnen des Österreichischen Hochschuldialogs

Klagenfurt/Celovec im November 2009

Zuerst einmal möchten wir Ihnen für die Möglichkeit danken bei dem österreichischen Hochschuldialog teilzunehmen.

Vor allem freut es uns, dass auch Sie einen Dialog über das vorherschende Bildungssystem für notwendig erachten, die Aktualität erkennen, wie auch die verfehlte Bildungspolitik der vergangenen Regierungen als solche ansprechen. Die BesetzerInnen der AlpenAdria Universität Klagenfurt/Univerza v Celovcu werden diesen Hochschuldialog am Mittwoch, den 25.11.2009, in Wien nicht unterstützen. Die Rahmenbedinungen sind unseren Ansichten nach nicht für einen konstruktiven Diskurs geschaffen.

1- AUSSCHLUSS DER ÖFFENTLICHKEIT
2- ER MITDISKUTIERENDEN & DAUER DES DIALOGS ZUSAMMENSETZUNG
3- DAS PROBLEM „HAHN“
4.- ART UND WEISE DES DIALOGS - UNTERORDNUNG DER STUDIERENDEN

1- Die Besetzung der Universitäten entstand zwar aus der Frustration einiger StudentInnen über das derzeitige Bildungssystem, jedoch wurde diese Problematik offensichtlich schnell zur öffentlichen Thematik. Nur ein kleiner Anteil der Studierenden ist aktiv an den Besetzungen der Universitäten beteiligt, doch hinter den Protesten steht weit mehr als nur dieser Teil. Wir, die BesetzerInnen, haben Solidaritätsbekundungen nicht nur von den verschiedensten Institutionen und öffentlichen Einrichtungen erhalten, sondern es ist vielmehr so, dass wir auch auf die Unterstützung weiter Teile der Bevölkerung bauen dürfen.

Alle Handlungen und Entscheidungen der BesetzerInnen werden öffentlich bekannt gegeben, um somit die Gesellschaft zu erreichen. Es wird beständig der Dialog mit der Bevölkerung gesucht um die Problematik von verschiedenen Seiten zu diskutieren. Jetzt, da unser Protest auf den Rückhalt der Bevölkerung greifen darf, wäre es pure Ignoranz und Missverständnis, sie aus einem wichtigen Treffen mit dem Ministerium auszuschließen. Der Protest gebärdet sich nicht nur als politisches Statement, sondern vielmehr als ein medialer Aufschrei der Ang‘fressenen.
Die Dialoge werden nicht mehr traditionell im persönlichen Gespräch mit einer begrenzten Gruppe, sondern via Web 2.0, Instant Messaging und besonders durch Social Networking geführt. Immer wieder verbreiten Studierende Livestreams über die wichtigsten Geschehnisse und Plena via Webcam. Nun wurde uns, den BesetzerInnen und Teil-nehmerInnen am Dialog, aber auch verboten die Zusammenkunft per Livestream für Interessierte zu übertragen. Für uns und unser Engagement stellt diese Vorgehensweise einen persönlichen Angriff dar.

2-  Bei diesem Dialog werden ca. 50 Personen anwesend sein, darunter, laut Brief vom 3. November 2009 von Minister Hahn: Die Österreichische Hochschüler/innen/schaft, Studierende, Vertreterinnen und Vertreter der Universitäten und Hochschulen, Sozialpartner sowie Regierungsvertreter/innen (BMWF, BMUKK) und Vertreter/innen des Österreichischen Nationalrats. Jedoch sind nur drei BesetzerInnen eingeladen, diese Gespräche stellvertretend für alle Hoch-schulen Österreichs führen sollen.

Drei von ca. 50 Teilnehmenden sind deutlich zu wenig. Der Anteil der Studierenden wird nicht einmal 1/3 ausmachen. Da der Dialog lediglich auf drei Stunden ausgelegt ist, bleiben jeder Rednerin und jedem Redner durchschnittlich dreieinhalb Minuten Redezeit. Diese wird noch einmal gekürzt durch Begrüßung, Verlesung von Tagespunkten, Pause, etc. Die lächerlich kurze Redezeit, die nun den teil-nehmenden Personen zur Verfügung stehen wird, wird kaum reichen die Forderungen der Studierenden zu präsentieren, geschweige denn die Probleme des österreichischen Bildungssystems in der gebotenen Breite und Tiefe zu thematisieren.

Es ist zweifelhaft, ob überhaupt ein konkretes Ergebnis zu Stande kommen wird bei regierungstreuen und ÖVP-nahen Experten. Das Thema Bildungspolitik sollte parteiunabhängig und ohne Diktion einer bestimmten Partei – welcher auch immer, diskutiert werden.
 
3-  Die Tatsache, dass Herr Hahn die längste Zeit Wissenschaftsminister war, lässt das Gipfeltreffen endgültig zur Farce werden: Welchen Verhandlungsspielraum hat ein Minister mit Ablaufdatum?

Welche Garantien können Sie uns geben? Wenn Herr Hahn es bevorzugt, sich durch einen Arbeitsplatzwechsel aus der Affäre zuziehen und es nicht für wichtig hält, in einer Situation wie dieser auf seine Karriere zu verzichten, dann
ist dies nur wieder ein Zeichen, dass etwas faul im Staate Österreich ist.

Es scheint, als möchten die InitiatorInnen Ihre Probleme auf uns abschieben oder unter den Teppich kehren – genauer gesagt das Problem der Nachfolge von Minister Hahn.

Niemand ist bereit die Verantwortung für die Bildungsmisere zu übernehmen. Verzweifelt wird sogar nach einer parteifreien Person gesucht, die das Amt des scheidenden Herrn Hahn nachbesetzen soll. Aus den Reihen der Partei, die für dieses Ministerium verantwortlich ist, haben sich bisweilen keine ernstzunehmenden KandidatInnen finden lassen können.

Auf absehbare Zeit wird es dringend nötig werden, sich den bildungspolitischen Problemen Österreichs zu stellen. Diese Probleme werden auch durch hinauszögern nicht verschwinden.

Ihre Verzögerungstaktik lässt uns Studierende wieder einmal beobachten, dass das derzeitige politische System den aktuellen und zukünftigen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist. Es ist für das System bezeichnend, dass sich die handelnden PolitikerInnen jeglicher Weitsicht und Veantwortung entziehen.

4- Die BesetzerInnen der Universitäten wären zu jedem Zeitpunkt bereit gewesen, in einen offenen und öffentlichen Dialog mit der Regierung und allen, die am Thema Bildung interessiert sind, zu treten.

Immer wieder wurde Herrn Hahn die Möglichkeit angeboten, in den besetzen Audimax der Universität Wien zu kommen. Die Studierenden wären auch bereitgewesen, mit der Regierung zusammen einen Dialog zu organisieren. Doch all dies geschah nicht.

Nach einer dreiwöchigen Besetzung und nach dem die Proteste drei Wochen lang von Herrn Hahn und der Regierung mehr oder weniger erfolgreich ignoriert wurden, traf dann doch noch ein Brief bei der ÖH-Vorsitzenden Sigrid Maurer ein.

Nachdem wir uns drei Wochen lang für einen gleichberechtigten Dialog engagierten, wird uns, den Studierenden die nach einer Veränderung im Bildungssystem rufen, ein Brief vorgelegt, der Bedingungen für einen Dialog vorschreibt. Bedingungen, die die Unterordnung der Studierenden erneut festschreiben und es uns nicht ermöglichen, als gleichberechtigte GesprächspartnerInnenan Ihrem Dialog teilzunehmen.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass dieser Termin einmal mehr dazu missbraucht werden soll, die Studierenden als nicht verhandlungsbereit und als eine Gruppe von ChaotInnen bloßzustellen.
Wir, die BesetzerInnen, wollen uns für Sie nicht zum Gespött machen, hinter verschlossenenTüren, wo Sie unsere Anliegen nicht ernstnehmen wollen.

Wir alle kennen wohl die Diskussionskultur im Parlament, wenn MinisterInnen und Abgeordnete ausfällig werden und auf persönliche Gegenschläge unter der Gürtellinie abzielen.

Die BesetzerInnen haben für sich selbst eine neue Form der Diskussion und Entschlussfähigkeit mit basisdemokratischen Strukturen und ohne persönliche Beleidigungen gefunden. Wir, die Studierenden, die bereit sind auf die Regierung zuzugehen und einen Kompromiss zu finden, werden vor vollendete Tatsachen eines politischen Systems gestellt, dass weder basis-demokratische Grundsätze respektiert, noch dazu bereit, ist gegenüber dem Volke, das sie geählt hat, Verantwortung zu übernehmen.

Aus diesem Grund fordern wir Sie dazu auf, an dem Echten Bildungsdialog teilzunehmen, der ebenfalls am 25. November im Kabelwerk in Wien statt finden wird und von den österreichischen Studentinnen und Studenten organisiert wird.

Die Studierenden erwarten, dass auch die EntscheidungsträgerInnen die Chancen der aktuellen öffentlichen Debatte nutzen. Damit sollte einmal mehr klar werden, dass wir, die BesetzerInnen, stets zu konstruktiven, faren und gleichberechtigten Gesprächen bereit waren und sind. alls Sie noch Fragen haben, warten wir gerne in einer Universität in Ihrer Nähe auf Sie.

Mit freundlichen Grüßen aus der besetzten Aula Ecke der Alpen-Adria Universität Klagenfurt/ Univerza v Celovcu

created by: TYPO3 Webdesign Klagenfurt Kärnten www.dika.at 8