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Die ganze Wahrheit über die HYPO!

"Lebensland Kärnten" soll Bohrtürme ersetzen

Presseaussendung von: Büro LH Dörfler

LH Dörfler bei Sonnenfest in St. Veit

"Lebensland Kärnten" soll Bohrtürme ersetzen. Foto: LPD/Josef Bodner
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Klagenfurt (LPD). Vor der Blumenhalle St. Veit sah man heute, Freitag, viele gut gelaunte Menschen auf E-Bikes, E-Scootern, Segways oder in E-Autos herumflitzen. Dort wurde nämlich das Sonnenfest gefeiert, zu dem die Firma Solar Energy geladen hatte. Die "Sonnenstadt" St. Veit erweis sich dafür als perfekter Gastgeber. Landeshauptmann Gerhard Dörfler nutzte die Gelegenheit, den rund 300 Gästen aus ganz Österreich die Initiativen des "Lebensland Kärnten" vorzustellen.

"Lebensland Kärnten soll Bohrtürme ersetzen", betonte Dörfler. Die leise Mobilität mit der Sonne als Kraftstoff sei faszinierend. Kärnten wolle die E-Mobilitätsregion werden, vor allem in den und um die Städte sollen bald E-Autos in der Mehrzahl sein, beschrieb er die Vision. Laut Verkehrsclub Österreich ist Kärnten schon jetzt zumindest bei den E-Bikes und E-Scootern führend. Das unterstreiche den Erfolg der entsprechenden Landesförderungen. Nächste Woche treffen dann laut dem Landeshauptmann die ersten beiden Mercedes Benz A-Klasse E-Cell aus der Testflotte in Kärnten ein. Der Umstieg auf E-Autos werde schneller gehen, als manche glauben wollen, ist sich Dörfler sicher.

Die "Sonnenstadt" St. Veit sieht er als wichtigen Exportartikel, für den sich schon viele Vertreter z.B. in Italien interessieren würden. "Ich will, dass die Sonnenstadt St. Veit in Venedig, Mailand, Rom oder auf Sizilien bald Nachfolgestädte hat", so Dörfler. Neben dem Umweltaspekt und der Energieautarkie könne das Thema erneuerbare Energien auch viele wertvolle Greenjobs schaffen. "Wir haben die Sonne schon viel zu lange ungenützt auf uns scheinen lassen", betonte der Landeshauptmann.

St. Veits Bürgermeister Gerhard Mock sagte, dass die Stadt bis 2020 energieautark sein wolle. Derzeit entstehe ein 1-Megawatt-Photovoltaikkraftwerk auf den Dächern der Stadt und auf Freiflächen in Untermühlbach. Weitere Projekte seien schon in Planung, Mock sprach von einer 2-Megawattanlage. Vor allem wolle man den Menschen die Bedeutung und den Nutzen erneuerbarer Energien näherbringen.

Begrüßt wurden die Gäste des Sonnenfestes von Solar Energy-Chef Günther Kohlmaier und von Heimo Holter vom Partnerunternehmen Holter. Robert Kanduth von KIOTO und GREENoneTEC sprach über 20 Jahre Solarindustrie in St. Veit und Peter Prasser stellte den Sonnenpark St. Veit vor. Danach wurden GREENoneTEC, KIOTO und in Untermühlbach die Baustelle des größten Photovoltaikkraftwerkes Österreichs besichtigt.

Infos: www.solarenergy.at

Foto: LPD/Josef Bodner

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