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Grippe-Welle im Anmarsch: Ansturm auf die Krankenhaus-Ambulanzen

Grippe-Welle im Anmarsch: Ansturm auf die Krankenhaus-Ambulanzen Foto: Heike Fuchs. Foto: Depositphotos

Eine Grippe-Welle überrollt Österreich. In den Ambulanzen und Aufnahmestationen des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in St. Veit verzeichnet man eine Frequenzsteigerung von bis zu 50 Prozent. Längere Wartezeiten sowie kurzfristige Terminänderungen seien derzeit nicht ausgeschlossen, so Abteilungsvorstand Prim. Dr. Franz Siebert. 

Durch Grippezeit stark belastet

Jährlich stellen Grippeerkrankungen für Hausärzte, Krankenhausambulanzen und Stationen sowie natürlich für die betroffenen Patienten eine große Herausforderung dar, und es kommt durch die große Patientenanzahl zu langen Wartezeiten und Überlastungen. Viele Hauskrankenbesuche verlängern die Arbeitszeiten der Hausärzte um ein Vielfaches und die Krankenhausambulanzen müssen Personal aufstocken. Aufgrund der Grippezeit und vieler Infektionserkrankungen ist die Akutaufnahme am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit derzeit sehr stark belastet. Es sei klar, dass sich die Frequenzsteigerung von 30 bis fast 50 Prozent auswirke, erklärt Prim. Dr. Franz Siebert, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin. „Das hohe Patientenaufkommen kann daher zu Wartezeiten führen.“ Dr. Siebert weiter: „Die Inanspruchnahme der Ambulanzen ist allgemein in den letzten Jahren deutlichangestiegen. Nicht nur in unserem Haus.“

Längere Wartezeiten

Angesichts der starken Grippewelle rüstet man sich im Ordenskrankenhaus St. Veit. „Wir müssen im Bedarfsfall möglichst viel Kapazität freischaufeln, und dies kann sogar bedeuten, dass wir geplante Eingriffe verschieben müssen“, so Dr. Siebert, „Auch wir müssen in diesem Zusammenhang um Verständnis bitten, wenn es zu überlangen Wartezeiten in den Ambulanzen, Aufnahmestationen etc. kommt und der eine oder andere Patient auch gar nicht im Krankenhaus aufgenommen werden kann bzw. Aufnahmetermine abgesagt werden müssen.“

Trotzdem müsse man in der Situation den „dringenden Appell“ an die Patienten richten, zunächst niedergelassene Ärzte aufzusuchen. Diese könnten dann klären, ob eine stationäre Versorgung notwendig sei.

Großer Aufwand, um Ansteckungen zu vermeiden

Da die Grippe (eine Viruserkrankung) auch sehr ansteckend ist, steigt auch das Risiko, dass Ärzte und Pflegepersonal sowie Patienten im Wartebereich, aber auch Familienangehörige infiziert werden. „Aus diesem Grund sind im Krankenhaus Isoliermaßnahmen nötig, um nicht weitere stationäre Patienten zu gefährden“, betont der Abteilungsvorstand. Die entsprechenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen bedeuten einen großen pflegerischen Aufwand. Durch die Isoliermaßnahmen auf den Krankenstationen kann es sogar vorkommen, dass einzelne Stationen für andere nicht betroffene Patienten gesperrt werden müssen und nicht absolut krankenhausbedürftige Patienten nicht stationär aufgenommen werden können. Um die Behandlung von Notfällen zu gewährleisten, werden zudem Patienten nach Möglichkeit vorzeitig entlassen. „Dass dies für alle Betroffenen nicht immer einfach ist, ist verständlich, aber es muss im Sinne der Gemeinschaft dafür immer wieder um Verständnis gebeten werden“, beteuert Prim. Dr. Franz Siebert.

Eine Grippe niemals verschleppen

„Bleiben Sie möglichst bis zur vollständigen Genesung zu Hause und behandeln Sie Ihre Erkrankung in Absprache mit dem Hausarzt“, rät Dr. Siebert. Auch zu Hause sind Hygienemaßnahmen zu empfehlen, um möglichst wenige Familienangehörige anzustecken. Dies beginnt bei virustauglichen Desinfektionsmitteln, vor allem für die Hände, der Vermeidung von körperlichen Kontakten, die adäquate Entsorgung von Taschentüchern etc. „Ergänzend rate ich zu körperlicher Schonung, der Einnahme vitaminreicher warmer Getränke, höher dosiertem Vitamin C, fiebersenkender Medikamente und „bewährte  Hausmittel“. Bei Hinweisen auf das Auftreten einer Komplikation der Grippeerkrankung, insbesondere Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung, sollten Betroffene Rücksprache mit dem Hausarzt bezüglich einer Krankenhauseinweisung halten.

Anzeichen für eine Grippe

Doch wie erkennt man eine „echte Grippe“? Prim. Dr. Franz Siebert erläutert: „Im Gegensatz zu einer normalen Verkühlung mit Schnupfen, Halsschmerzen, leichtem Fieber tritt die echte Grippe eher plötzlich mit hohem Fieber auf, Muskelschmerzen, eventuell auch Husten, und ausgeprägtem Krankheitsgefühl.“ Die Grippe ist keine einzelne Viruserkrankung, sondern es gibt verschiedene Grippeviren, etwa Influenza A, Influenza B sowie H1N1-Virusstämme.

Vorsorge Grippeimpfung

Die Grippeimpfung stellt nach wie vor die effektivste Vorsorge vor dieser Erkrankung dar und ist vor allem Menschen in Gesundheitsberufen, Alters- und Pflegeheimen, Lehrberufen, Kindergärten sowie allen anderen Berufen mit vielfachem Personenkontakt zu empfehlen. Versuchen Sie körperlichen Kontakt bei zum Beispiel größeren Menschenansammlungen zu vermeiden. Bei Menschen mit chronischen Erkrankungen, etwa chronischen Lungenerkrankungen, oder bei Patienten mit Erkrankungen, die allgemein das Immunsystem betreffen, sollten unbedingt prophylaktische Impfungen durchgeführt werden.

Noch gibt es keine Entwarnung, aber nach der Erfahrung der letzten Jahre sollte die Zahl der Grippefälle in den kommenden Wochen zurückgehen.“.

Foto: Depositphotos

Presseaussendung von: Agentur Katja Kommt

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