Schlägerungen rund um das Kreuzbergl regen viele BürgerInnen auf. Grüne üben Kritik an den massiven Eingriffen im sensiblen Naherholungsgebiet und fordern mehr Informationen für die Bevölkerung.
Klagenfurt (24. Februar 2012) Das böse Erwachen um die Schlägerungen am Kreuzbergl erfolgt jedes Jahr neu und sorgt für Unmut in der Bevölkerung. Stadträtin Wulz sieht die Schlägerungen am Kreuzbergl kritisch: „Mir stellt sich die Frage, ob die großräumigen Abholzungen rund um das Klagenfurter Kreuzbergl tatsächlich notwendig sind. Das Gebiet ist für Klagenfurt ein einmaliges Erholungsgebiet und hat bereits in den letzten Jahren mehrere Abholzungen hinnehmen müssen. Was oft bleibt sind unschöne, ausgefahrene Wege und sichtbare Kahlschläge.“
Für einen intakten Wald ist eine Durchforstung notwendig. Gemeinderat Reinhold Gasper (Grüne) fordert daher: „Ausgewählte Altbestände für zukünftige Naturdenkmäler müssen stehen gelassen werden. Die Aufforderung beinhaltet weiter keine Monokultur mit Fichtenstangenwald aufzuforsten, sondern die erforderlichen Mischwälder anzulegen, um unter anderem auch freistehenden Edelkastanien Platz zu geben.“
„Es fehlt an (Vor-)Informationen für die Bevölkerung, was zukünftig geplant ist und umgesetzt werden soll. Die Informationslücken müssen zusätzlich mit Informationstafeln über die Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt am Kreuzbergl gefüllt werden“, so GR Gasper.
„Mit den Ressourcen muß schonend umgegangen werden. Das gilt nicht nur für das Kreuzbergl, sondern auch für weitere Grün- und Erholungsflächen rund um und in Klagenfurt, wie die Wörthersee-Ostbucht“, so Stadträtin Wulz abschließend.
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