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Ein Feuerwehrfest für Waldemar Eicher, scheidender Kommandant der FF St. Salvator

Ein Feuerwehrfest für Waldemar Eicher, scheidender Kommandant der FF St. Salvator. Foto: LPD/fritzpress

Presseaussendung von: Büro LH Dörfler und LHStv. Rohr

LH Dörfler und LHStv. Rohr dankten scheidenden Kommandanten der FF St. Salvator

Klagenfurt (LPD). Ein großes Feuerwehrfest wurde gestern, Samstag, in St. Salvator, Stadtgemeinde Friesach, gefeiert. FF-Kommandant Waldemar Eicher wurde nämlich 65 Jahre alt und tritt nach Erreichen dieser Altersgrenze aus dem aktiven Dienst aus. Eicher war 45 Jahre lang Feuerwehrmann, davon 32 Jahre Kommandant in St. Salvator und 28 Jahre Abschnittskommandant. Im Rahmen des Festaktes wurden außerdem eine neue Motorspritze geweiht und ein restauriertes Oldtimer-Einsatzfahrzeug, ein Opel "Blitz" aus dem Jahre 1962, gesegnet.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler bezeichnete Eicher als "Franz Klammer des Feuerwehrwesens". Er verstehe es ebenso wie der Schikaiser, andere Menschen zu begeistern und mitzureißen. Eicher habe über Jahrzehnte Kameradschaft und Einsatzbereitschaft gelebt. Dörfler dankte auch Kommandantenehefrau Annemarie, die ihren Mann stets unterstützt und ihm Kraft und Freiheit für sein Ehrenamt gegeben habe. Der Landeshauptmann lud daher das Ehepaar Eicher auf ein Wochenende im Hotel "Hochschober" auf der Turracher Höhe ein. Die FF St. Salvator erhielt von ihm 1.000 Euro Treibstoffgeld für die Einsatzfahrzeuge.

LHStv. Reinhart Rohr nannte Eicher eine "fixe Größe im Feuerwehrwesen" und dankte dem Kommandanten für seine Einsatzbereitschaft. Das große "europäische Feuerwehrfest" mit Beteiligung von vielen Partnerfeuerwehren zeige, welch große Wertschätzung die Kameraden Eicher entgegenbringen würden.

Friesachs Bürgermeister Josef Kronlechner strich den hohen Stellenwert der Feuerwehren in seiner Stadt hervor, weshalb man auch viel in deren Ausrüstung investiere. Er dankte Kommandant Eicher und ehrte ihn mit dem "Wappenring in Gold", einer sehr hohen und seltenen Auszeichnung der Stadt Friesach.

"Stadtfürst" Max Koschitz ist Ehrenmitglied der FF St. Salvator. Er betonte die innere Begeisterung und starke Leidenschaft des Jubilars für die Feuerwehr. In seiner Kommandantenzeit habe dieser viele bleibende Werte geschaffen, wie das neue Rüsthaus, neue Fahrzeuge oder die Jungfeuerwehr. Auch als Gründungsmitglied des Mittelaltervereins habe Eicher viel für die Gemeinde getan.

Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik nannte Eicher einen verlässlichen Funktionär und guten Kameraden. Auch er strich den europäischen Gedanken der Feier hervor: St. Salvator sei die "Feuerwehrhauptstadt der Europäischen Union".

Waldemar Eicher selbst gestaltete seine Rede als großes Dankeschön. Sichtlich gerührt dankte er der Stadt Friesach, LH Dörfler und den Mitgliedern der Landesregierung und auch dem verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider. Auch den Landesfeuerwehrverband, die Behörden, Vereine, Einsatzorganisationen und Partnerfeuerwehren schloss er in seine Dankesworte ein. Vor allem aber dankte er seinen Kameraden, deren Frauen und seiner Familie. "Solche Leute wie euch braucht ein Kommandant."

Dankesworte und Gratulationen überbrachten weiters die stellvertretende Bundesrätin Claudia Schöffmann in Vertretung von Gemeindelandesrat Josef Martinz, St. Veits Bezirkshauptfrau Claudia Egger, Bezirksfeuerwehrkommandant Egon Kaiser und Altbürgermeister Konrad Ebner aus dem deutschen Bad Griesbach. Die Weihe bzw. Segnung der Gerätschaften nahm Probst Richard Pirker vor. Neben vielen Gemeindebürgern, Bänderhutfrauen, dem Mittelalterverein und Blauröcken aus ganz Kärnten feierten auch Partnerfeuerwehren aus dem Burgenland, der Steiermark sowie den deutschen Städten Heiden und Irlich mit.

Im Rahmen des Festaktes wurden außerdem mehrere verdiente Feuerwehrkameraden geehrt und neue Ehrenmitglieder der FF St. Salvator aufgenommen. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Glantaler Blasmusik und der Feuerwehr-Musikzug Heiden.

Foto: LPD/fritzpress

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